Nachrichten vom 12. Oktober 2013

Schweden - Politik
Die Mitglieder des schwedischen Parlaments erhalten ab 1. November eine Gehaltserhöhung von 1500 Kronen damit die Gehälter der allgemeinen Entwicklung des Lohnniveaus entspricht, zumindest prozentual gesehen. In der Tat geht dadurch natürlich die Schere zwischen Arbeitern und gewählten Politikern weiter auseinander, da viele Arbeiter brutto gerade einmal 500 Kronen mehr im Monat erhalten, ein Problem, das seine Ergebnisse bei den kommenden Wahlen zeigen kann.
Schweden - Politik
Der Vorsitzende der Linken Schwedens, Jonas Sjöstedt, erklärte gestern, dass er bei einem eventuellen Wahlgewinn des linken Blocks im kommenden Jahr für seine Partei keinerlei Ministerposten fordern wird, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, Lars Ohly, der dies als Voraussetzung einer Zusammenarbeit gemacht hatte. Nach Sjöstedt kann es ein Vorteil für eine kleinere Partei sein außerhalb der politischen Machthaber zu stehen, da dies eine Partei stärken kann. Der Parteiführer schließt es jedoch nicht aus, dass Sozialdemokraten und die Grünen eine Koalition mit der Volkspartei oder der Zentrumspartei vorziehen werden und plant daher bereits die Zukunft der Linken bei den Wahlen im Jahre 2018.
Schweden - Politik
Auch wenn sich die Moderaterna unter Fredrik Reinfeldt als die neue Arbeiterpartei Schwedens sehen, so zeigen die jüngsten Zahlen, dass 25 Prozent der geplanten Steuersenkungen und anderen Regierungsmaßnahmen ausschließlich an die zehn Prozent der Schweden gehen, die bereits am reichsten sind. Nur ein Prozent der geplanten Maßnahmen richtet sich an Geringverdiener wie einfache Arbeiter und Angestellte. Die Zahlen wurden auf Anfrage der Opposition von der Regierung selbst bekannt gegeben. Nicht verwunderlich daher, dass die linken Parteien des Landes davon sprechen, dass Reinfeldt nur die Reichen reicher machen will.
Schweden - Wirtschaft
Mehrere schwedische Besitzer von Nobelrestaurants, darunter der Musiker E-Type, Martin Erikson, legen sich mit den Gewerkschaften an, da diese allgemein bekannten Besitzer sich weigern mit den Gewerkschaften im Restaurantbereich ein Abkommen zu unterzeichnen. Insbesondere Jenny Bengtsson, der Gewerkschaftssprecherin von Stockholm und Gotland geht damit in die Öffentlichkeit um dadurch die Künstler zu einer Unterschrift zu zwingen. Die Künstler ihrerseits behaupten, dass sie aus Kostengründen kein Abkommen mit der Gewerkschaft treffen und das gesparte Geld lieber als Gehalt auszahlen. Sie versichern zudem, dass ihre Arbeitsbedingen weitaus besser sind als von der Gewerkschaft gefordert.
Schweden - Recht
Die Justiz in Schweden zeigt erneut, dass Gerechtigkeit und Gleichbehandlung nicht für alle gilt, denn bei einer drohenden Zwangsversteigerung von zwei Häusern, bei denen beide Betroffene im letzten Moment eine Bankgarantie vorlegen konnten, wurde das Verfahren gegen einen Rechtsanwalt eingestellt während das Haus der 96-jährigen Aina Nilsson versteigert wurde. Erstaunlich dabei ist, dass es sich um das gleiche Gericht und den gleichen Gerichtsvollzieher handelte und der Rechtsanwalt sogar etwas höhere Schulden hatte als die alte Frau, die nun ohne Wohnung auf der Straße steht.
Schweden - Arbeitsmarkt
Nach den neuen Zahlen des schwedischen Arbeitsamts waren Ende September rund 402.000 Personen im Arbeitsamt eingeschrieben, über 9000 mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Gleichzeitig waren etwa 10.200 Personen mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs bei arbeitsvorbereitenden Maßnahmen aktiv. Im Gegenzug waren im Arbeitsamt allerdings 48.840 freie Stellen zu finden, 1980 mehr als vor einem Jahr, die jedoch großenteils nicht durch eingeschriebene Arbeitslose zu besetzen waren.
Schweden - Gesellschaft
Nach einer Studie der Journalisten des schwedischen Staatsfunks Sveriges Radio gibt es gegenwärtig rund 2300 Personen, die auf ein Zimmer in einem Alters- oder Pflegeheim warten, wobei rund 1600 Plätze frei sind und 19 der Wartenden älter als 100 Jahre alt sind. Dass so viele auf einen Platz warten, liegt allerdings daran, dass die Gemeinden aus finanziellen Gründen der Meinung sind, dass bei vielen älteren Personen ein ausgedehnter Pflegedienst reicht, selbst wenn Ärzte eindeutig anderer Ansicht sind. Ursache für diese Entscheidungen ist vor allem, dass die Gemeinden ihre Budgets für die Unterbringung in Heimen nicht erhöhen wollen und in den meisten Orten das vorgegebene Budget einfach ausgeschöpft ist.
Schweden - Gesellschaft
Nach einer neuen Umfrage des RFSU sind die meisten Schweden mit ihrem Sexualleben halbwegs zufrieden, auch wenn die Zahlen einige Probleme aufweisen, denn 39 Prozent der Befragten gaben an keinen Partner zu haben, 58 Prozent der Männer wollen öfter mit ihrem Partner ins Bett und 17 Prozent der Frauen sind direkt unzufrieden, weil ihre Partner den schnellen Sex bevorzugen und sie daher zu selten einen Orgasmus erleben. Zudem gab jede dritte Frau an, dass sie zu selten Lust für Sex empfindet und dies bisweilen zu Problemen führt.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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