Nachrichten, 4. März

Schweden - Politik
Nach einer Krisensitzung der Regierung anlässlich der Verbreitung des Coronaviruses gaben Ministerpräsident Stefan Löfven, Innenminister Mikael Damberg und Sozialministerin Lena Hallengren bekannt, dass die Regierung die Situation ernst nehme und die Entwicklung beobachte. Die Situation in Schweden sei indes völlig unter Kontrolle und alle Ämter seien auch auf eine Krisensituation vorbereitet. Löfven meinte zusätzlich, dass sich die Bürger selbst auf dem Laufenden halten sollten und den entsprechenden Empfehlungen der verschiedenen Ämter folgen sollen, was allerdings erstaunt, da die Informationen sich teilweise widersprechen.
Schweden - Politik
Auch wenn die schwedische Regierung zahlreiche Gesetze gegen die Geldwäsche und die Bestechung schafft und Privatpersonen nicht einmal 1000 Kronen auf ihr Konto einzahlen können ohne nachweisen zu können woher dieses Geld kommt, stellen Journalisten der Fernsehanstalt SVT fest dass das Amt für Wirtschaftskriminalität, die Reichsrevision, die Staatsanwaltschaft und mindestens 22 weitere Ämter Aufträge an Firmen gaben, die wegen Betrugs oder Bestechung auf der Sperrliste der Weltbank stehen, was man mit einem kurzen Blick auf die entsprechende Liste feststellen kann. Staatliche Ämter konnten daher jahrelang unseriöse Firmen unterstützen, während Privatpersonen und Kleinunternehmer jede ihrer Aktion belegen müssen, teilweise bei den gleichen Ämtern, die korrupte Unternehmen stützten.
Schweden - Wirtschaft/Gesellschaft
Nachdem in den Apotheken Schwedens seit Tagen kein Mundschutz mehr zu finden ist, wächst der Markt mit Mundschutz und Staubschutzmasken auf Internet, wo beides natürlich nicht für den gleichen Preis erworben kann, sondern teilweise ein Vielfaches des Einkaufpreises bezahlt werden muss. Problematisch bei diesen Angeboten ist allerdings nicht der hohe Preis, sondern die falschen Angaben zu den Masken, da online selbst einfache Staubschutzmasken aus Heimwerkerläden als absolute Sicherheit gegen den Coronavirus angeboten werden und ein Mundschutz zur Einmalnutzung sogar Wunder bewirke.
Schweden - Gesellschaft
Nach den Statistiken von Eurostat riskieren Immigranten aus außereuropäischen Ländern in Schweden ein sehr hohes Risiko in der Armut zu landen. Innerhalb Europas trägt diese Gruppe an Personen nur noch in Griechenland ein höheres Risiko in der Armut zu landen, da das schwedische System sowohl hinsichtlich Arbeitsmarkt, Gehaltssetzung, Krankenversorgung und Pension nicht auf Immigranten, insbesondere aus nichteuropäischen Ländern angepasst ist. Während geborene Schweden nur eine Risiko von 14 Prozent haben in der Armut zu landen, liegt dieses Risiko bei nichteuropäischen Immigranten bei 56 Prozent. Die zur Zeit ausländerfeindliche Politik Schwedens wird die Situation für diese Gruppe in den kommenden Jahren voraussichtlich noch mehr verschlechtern.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.


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