Nachrichten, 31. März 2018

Schweden - Politik
Nach einer Umfrage des schwedischen Staatsfernsehens SVT erhalten in jeder zehnten Gemeinde des Landes Personen, die sich ohne Aufenthaltsgenehmigung in Schweden aufhalten, Sozialhilfe ausbezahlt, obwohl jede Gemeinde des Landes das Recht hat diese Zahlungen abzulehnen um die Flüchtlinge zu zwingen in die Heimat zurückzukehren. Gemeinden, die eine Sozialhilfe bezahlen, sind überwiegend von linken Parteien geführt, die argumentieren, dass man die Zahlungen wegen der Kinder leiste, da diese in Schweden, trotz des illegalen Aufenthaltes, keine zu großen Probleme spüren sollen.
Schweden - Politik
Um bei den kommenden Wahlen Wähler zu gewinnen, versprechen alle Parteien Schwedens das Gesundheitswesen zu verbessern, insbesondere die Wartezeiten auf Operationen und Behandlungen zu verkürzen und für zusätzliches Personal zu sorgen, wobei jede der Parteien eine eigene Lösung ausarbeitete. Nach Experten des Gesundheitswesen kann es sich dabei jedoch nur um leere Versprechen halten, da, nach ihrer Meinung, keiner der Vorschläge das Problem tatsächlich lösen kann, sondern insbesondere der Einsatz von mehr moderner Technik nötig sei, der die Arbeit der Ärzte und Krankenschwestern vereinfacht und die Zeit pro Patient verkürzen kann.
Schweden - Landwirtschaft
Da das schwedische Landwirtschaftsamt Landwirte bis zu drei Jahren warten ließ um ihnen die ihnen zustehenden Europagelder auszubezahlen, will der Reichsverband der Landwirte nun das Landwirtschaftsamt auf Schadenersatz verklagen und einen Präzedenzfall schaffen, damit dieses Problem in Zukunft nicht mehr aufkomme. Da der Beitrag aus Europa für viele Bauern bis zu 20 Prozent der Einnahmen ausmacht, waren viele unter ihnen gezwungen Kredite zu nehmen, was zu erheblichen Zusatzkosten führte. Der Reichsverband der Landwirte ist der Meinung, dass diese Schäden vom Landwirtschaftsamt zu bezahlen sind, da sie ausschließlich wegen der späten Auszahlung von Europageldern entstanden seien.
Schweden - Verkehr
Das schwedische Straßenverkehrsamt rechnet dieses Jahr mit extremen Frostschäden auf nahezu allen Straßen des Landes, da nun auch der März überdurchschnittlich kalt war und der Boden noch bis in die Tiefe gefroren ist. Sollte, wie vorausgesagt, die Wärme nun sehr plötzlich kommen, so werden die Straßen in weitaus schlechterem Zustand sein als die vergangenen Jahren und es teilweise unmöglich machen alle Schäden bis zur Ferienzeit zu reparieren. Da man zudem mit den Reparaturen warten muss bis der Boden auch in die Tiefe aufgetaut ist, dürften die Arbeiten kaum vor Mai möglich sein.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin