Nachrichten, 29. September 2018

Schweden - Politik
Da bisher in Schweden völlig unklar ist wer in Zukunft regieren kann und sich bisher der rechte Block entschieden hat die Regierung zu übernehmen, ohne auch nur annähernd eine Mehrheit zu finden, hat der Regierungssprecher nun sämtliche Parteiführer zu einem neuen Gespräch am Dienstag eingeladen, auch wenn er jedem Parteiführer dann nur 25 Minuten widmen wird, in der Hoffnung, dass die Parteien die Zeit bis Dienstag zum Nachdenken und für konstruktive Gespräche nutzen werden. Die Chance, dass am Dienstag bereits ein Kandidat für den Amt des Ministerpräsidenten gefunden wird ist allerdings gering.
Schweden - Medizin
727 Allgemeinmediziner unterzeichneten einen Aufruf an die Regierung die Krankheitszentralen endlich mit mehr finanziellen Ressourcen zu versehen und nicht mehr nur leere Versprechen zu geben, da die Allgemeinmedizin Schwedens sehr nahe dem Kollaps sei. Nach den Ärzten ist es dringend nötig mehr Ärzte und Krankenschwestern in den Krankenzentralen zu beschäftigen und durch ein besseres Arbeitsmilieu dafür zu sorgen, dass das Personal auch bleibe und nicht so schnell wie möglich nach einer anderen Arbeitsstelle suche. Der Aufruf wird von mehreren Parteien positiv gesehen, ohne jedoch mit konkreten Versprechen verbunden zu sein.
Schweden - Media
Der schwedische Verbraucherschutz kritisiert Unternehmen, die einen Streaming-Dienst anbieten für ihre Verkaufsbedingungen, da alle unter ihnen das Rücktrittsrecht, das in Schweden bei Internetkäufen grundsätzlich auf zwei Wochen festgelegt ist, ausschließen. Die Unternehmen argumentieren damit, dass es ja unmöglich sein einen gesehenen Film ungesehen zu machen, sondern das Konsumieren dann beginne, sobald der Film auf einem Bildschirm gezeigt werde, damit also das Rücktrittsrecht außer Kraft sei. Der Verbraucherschutz will indes, notfalls auf gerichtlichem Weg, erreichen, dass der Verbraucher auch bei diesen Diensten einen gewissen Schutz habe und das Rücktrittsrecht nicht einfach pauschal aufgehoben werden kann.
Schweden - Tourismus
Dieses Jahr starben bereits sieben Personen im schwedischen Gebirge, was nach dem Leiter der Bergwacht mit zwei Faktoren erklärt werden kann. Zum einen haben die Klimaänderungen die Situation im Gebirge stark verändert, was auch für die Bergrettung zu einer Herausforderung wird, zum anderen besuchen immer mehr Touristen das Gebirge, die keine Ahnung von den Regeln im Gebirge haben und sich durch Leichtsinn in große Gefahr bringen. Vor allem am Kebnekaise, den immer mehr unerfahrene Touristen besteigen wollen, stieg 2018 die Zahl der Rettungseinsätze bedeutend an, da Bein- und Armbrüche dieses Jahr nahezu an der Tagesordnung waren.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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