Nachrichten, 27. Juli 2015

Schweden - Politik
Obwohl religiöse Gemeinschaften in Schweden nur dann eine staatliche Unterstützung erhalten sollen wenn sie auf die demokratische Ordnung bauen und die Gleichstellung von Mann und Frau garantieren, geht ein Teil der jährlichen 75 Millionen Kronen, die die Regierung an religiöse Gemeinschaften überweist, an Organisationen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen. Mehrere Politiker und Frauenverbände fordern die Regierung daher auf bei der Vergabe der Gelder die entsprechenden Organisationen zu überprüfen, da das aktuelle System das gesamte schwedische Rechtssystem in Frage stellt und Diskriminierung mitfinanziert.
Schweden - Arbeitswelt
Nach den Zahlen des schwedischen Zentralamts für Arbeitsumwelt hat sich die Anzahl der Frauen, die wegen einer zu hohen Arbeitsbelastung krank geschrieben wurden, während der letzten beiden Jahre verdoppelt. Besonders davon betroffen sind Angestellte im Gesundheitswesen und Lehrer, also Personen, die einen starken Arbeitsrhythmus haben, eine hohe Arbeitsmenge leisten müssen und kaum Zeit für Pausen haben. Nach einer Umfrage zeigt sich auch, dass die Mehrheit der Lehrer sich überlastet fühlen, auch wenn die meisten unter ihnen deswegen bisher noch nicht krank geschrieben wurden.
Schweden - Verkehr
Obwohl es in Schweden seit 2010 Gesetz ist jeden Wildunfall bei der Polizei zu melden und die Stelle deutlich zu markieren, damit Jäger sich auf die Suche nach dem oft schwer verletzten Tier machen können, wurden im vergangenen Jahr nur rund 20.000 dieser Unfälle bei der Polizei gemeldet, vermutlich nicht einmal die Hälfte aller tatsächlichen Unfälle. Eine der Ursachen, warum viele dieser Unfälle nicht gemeldet werden, liegt nach der Polizei daran, dass so manche Autofahrer mit etwas Alkohol im Blut die Polizei nicht kontaktieren wollen. Ohne polizeiliche Meldung bezahlen schwedische Versicherungsfälle allerdings auch keinen Schaden am Fahrzeug.
Schweden - Kultur/Recht
Nachdem der Rapper Snoop Dogg nach einem Konzert in Uppsala von der Polizei angehalten wurde und, da diese den Verdacht hatte, dass der Musiker unter Drogeneinfluss stand, mit zur Polizeiwache genommen wurde, hat der HipHop-Künstler seinen Fans auf Instagram mitgeteilt, dass dies sein letzter Auftritt in Schweden war und sie sich bei der Polizei dafür bedanken können, wobei er die Polizei dabei auch als Idioten bezeichnete. Snoop Dogg war in Schweden bereits mehrmals wegen Drogenkonsum vorübergehend von der schwedischen Polizei festgenommen worden, aber erst dieses Mal kündigte er dem politischen System des Landes seine Freundschaft.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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