Nachrichten, 27. April

Schweden - Politik
Während der Osterfeiertage gingen vier Behörden Schwedens unerwartet damit an die Öffentlichkeit dass der Mundschutz in Alters- und Pflegeheimen nicht unbedingt notwendig seien um die Bewohner vor einer Ansteckung durch den Covid-19 zu schützen. Wie der schwedische Fernsehkanal SVT nun nachweisen konnte, hatte die Arbeitgeberorganisation SKR, die für Gemeinden und Regionen zuständig ist, auf diese Entscheidung gedrängt, obwohl ein Gericht Schwedens zu einem anderen Ergebnis gekommen war. SKR sieht bis heute keine Probleme darin dass Angestellte in Alters- und Pflegeheimen keinen Mundschutz tragen müssen, obwohl festgestellt werde dass sehr viele Ältere gerade von infizierten Angestellten das Virus erhielten.
Schweden - Wirtschaft/Gesundheit
Gestern Abend schloss das Amt für Ansteckungsschutz die ersten fünft Terrassenrestaurants in Stockholm, da wiederholt festgestellt wurde dass die Besitzer zu viele Besucher akzeptierten und diese zudem nicht den vorgeschriebenen Minimalabstand einhielten. Diese Handlung ist vor allem symbolisch zu sehen und soll die anderen überfüllten Restaurants Schweden dazu zwingen das aktuelle Gesetz einzuhalten, damit sich das Virus nicht in größerer Geschwindigkeit verbreiten kann. Auch in Göteborg und Malmö wurden mehrere Restaurants wegen Überfüllung beim zuständigen Amt gemeldet.
Schweden - Gesundheit
Nachdem die Krankenhäuser in Skåne (Schonen) einen aus der Türkei stammenden Covid-19 Kranken nicht im Krankenhaus behandeln wollten, haben sich die Töchter des Kranken an die Türkei gewandt, die nahezu unmittelbar ein Ambulanzflugzeug nach Schweden schickten um den Kranken in ein türkisches Krankenhaus zu holen. Die Region Skåne kommentiert natürlich keine Einzelfälle und weist darauf hin, dass nur sehr wenige am Covid-19 Erkrankte im Krankenhaus behandelt werden, sondern die Mehrheit sich zu Hause kurieren muss, was die Türkei natürlich für propagandistische Zwecke nutzen kann.
Schweden - Gesellschaft
Die Juristen bekommen, dank des Covid-19, geradezu einen wirtschaftlichen Aufschwung präsentiert, da noch nie so viele Schweden sich um ein Testament kümmerten wie während der vergangenen Wochen. Natürlich will keiner am Virus sterben, aber andererseits wollen nun sehr viele Schweden auch auf die schlimmste Situation vorbereitet sein und ihren Nachkommen keinerlei finanziellen Beschwerden bereiten, oder aber sie Streitigkeiten aussetzen. Auch wenn viele ihr Testament letztendlich selbst verfassen, so suchen sie bei Anwälten eine konkrete Beratung.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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