Nachrichten, 23. September 2018

Schweden - Politik
Gestern teilten die Schwedendemokraten mit, dass sie bei der Wahl des Regierungssprechers am Montag ihre Stimme für den von den Moderaten nominierten Politiker abgeben werden um die Politik des linken Blocks zu verhindern, was im Prinzip bedeutet, dass damit auch der in Frage gesetzte Kandidat der Sverigedemokraterna zweiter Vice-Sprecher wird. Die Moderaten begrüßten diese Entscheidung, obwohl sie deutlich macht, dass sie sich damit von der nationalistischen Partei abhängig machen und in den kommenden vier Jahren sehr viele Zugeständnisse machen müssen. Bei der Wahl des Regierungssprechers am Montag wird sich nun zeigen, ob auch Zentrumspartei und Liberale zu einem Schritt nach extrem rechts bereit sind, oder ob die Allianz Risse bekommt.
Schweden - Politik
Obwohl die Stadt Malmö die Policy hat dass die Angestellten immer nach umweltfreundlichen Verkehrsmitteln greifen müssen und eine Direktverbindung per Eisenbahn zwischen Malmö und Stockholm existiert, bei einer Fahrzeit, die kaum über jener eines Fluges liegt, zeigt eine Analyse der Tageszeitung Sydsvenskan dass die Politiker der Stadt während der letzten drei Jahre 10.354 Flüge nach und von Stockholm gebucht haben, was 137 Runden um die Welt entspricht. Nach dem Umweltsamt in Malmö ist dies jedoch kaum zu kritisieren, auch wenn die Stadt in diesem Punkt vielleicht etwas besser werden könne.
Schweden - Wirtschaft/Gesellschaft
Nach einer massiven Kritik in den sozialen Medien und im samischen Rundfunk hat sich die schwedische Firma Partykungen nun dazu entschlossen alle Kleidung, die an samische Trachten erinnert aus dem Programm zu nehmen. Die Firma hatte damit geworben dass die samischen Trachten aus Schweden, Norwegen und Finnland ein Erfolg bei der nächsten Party sein können und die Trachten eine Maskerade seien. Ein Teil der schwedischen Bevölkerung, vor allem aber die Samen des Landes, betrachten dies als respektlose Handlung gegenüber einer Urbevölkerung, die während der letzten Jahrhunderte bereits genügend diskriminiert wurde.
Schweden - Gesellschaft
Der steigende Internethandel führte in Schweden dazu, dass im ersten Halbjahr 2018 doppelt so viele unbezahlte Rechnungen aus dem Netzhandel an die Gerichtsvollzieher gingen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Insbesondere die Altersgruppe zwischen 18 und 34 Jahren neigt durch den Internethandel zum Überkonsum, was viele Firmen durch die Lieferung auf Rechnung erleichtern. Die Schicht, die am häufigsten beim Gerichtsvollzieher landet, sind junge Frauen, die oft zahlreiche Waren zu kleineren Summen bestellen und dann den Überblick über die Gesamtschulden verlieren.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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