Nachrichten, 21. Mai

Schweden - Politik
Obwohl niemand weiß wann ein Impfstoff gegen den Covid-19 auf den Markt kommen wird, gab der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven gestern bekannt eine Impfstrategie für Schweden erarbeiten zu lassen, um garantieren zu können dass die schwedische Bevölkerung so schnell wie möglich Zugang zum noh zu entwickelnden Impfstoff haben wird. Löfven betont dabei die internationale Zusammenarbeit, vergisst jedoch, dass sich mehrere Länder bereits Vorrechte gesichert haben, beziehungsweise den Impfstoff bei einem Engpass nicht exportieren wollen. Zudem will Löfven das Gesundheitsamt damit zu beauftragen einen Impfplan zu erstellen, der deutlich macht in welcher Reihenfolge die Bevölkerung geimpft werden soll.
Schweden - Politik/Recht
Auch wenn es in der Weltgeschichte noch keinem Land gelungen ist die Prostitution abzuschaffen, zeigte sich gestern Justizminister Morgan Johansson davon überzeugt dies in Schweden zu erreichen, was natürlich zu einer deutlichen Kritik von Seiten des Verband schwedischer Sexarbeiter führte. Johansson ist davon überzeugt die Prostitution über ein Gesetz zu verhindern, das beim Sexkauf oder Sexhandel keine Geldstrafe mehr möglich mache, sondern jeder Täter mit einer Gefängnisstrafe von mindestens einem Jahr zu rechnen habe. Natürlich wird der Preis der Sexverkäufer steigen und das Geschäft noch tiefer im Untergrund verschwinden, aber das gesteckte Ziel wird wohl kaum zu erreichen sein.
Schweden - Verkehr
Der Automobilhersteller Volvo gab gestern bekannt dass alle neu produzierten Fahrzeuge des Unternehmens auf eine Maximalgeschwindigkeit von 180 Kilometer die Stunde begrenzt werden und diese Geschwindigkeit auch noch vom Eigner des Fahrzeuges freiwillig reduziert werden kann. Auch wenn in Europa nur noch Deutschland eine höhere Geschwindigkeit erlaubt, gibt sich Volvo zuversichtlich, da, nach Aussagen des Automobilherstellers, auch in Deutschland eine über 180 Kilometer die Stunde hinausgehende Geschwindigkeit kaum noch möglich, oder erwünscht, sei.
Schweden - Tourismus/Gesellschaft
Auch wenn das schwedische Gesundheitsamt von jeder Reise, die länger dauert als zwei Stunden, gemessen vom Wohnort, abrät und eine Krankenversorgung außerhalb des eigenen Einzugsbereich nicht mehr garantiert ist, wollen dieses Wochenende über 300.000 Personen dieses Limit überschreiten, da dieses Wochenende traditionsgemäß an weiter entfernten Stellen verbracht wird und das gesellschaftliche Leben, von dem das Gesundheitsamt ebenfalls abrät, gepflegt wird. Die Eigenverantwortung wird in diesem Fall wichtiger genommen als die staatlichen Empfehlungen.

Schweden - Tourismus/Gesellschaft

Eine Meinungsumfrage des Instituts Novus belegt, dass gegenwärtig noch 59 Prozent der Schweden angeben den Sommer zu Hause zu verbringen, oder zumindest neue Regelungen abzuwarten. Nur drei Prozent der Befragten, überwiegend Bewohner aus Westschweden, hoffen noch auf eine Auslandsreise. Die größte Gruppe an Personen, die innerhalb des eigenen Landes reisen wollen, kommt aus dem Småland, aus Gotland und aus Öland. In der Tat wird es jedoch für Schweden sehr schwierig werden das eigene Land überhaupt zu verlassen, sollten sie die Coronaprobleme nicht bald in den Griff bekommen, denn nicht einmal die Nachbarländer wollen gegenwärtig die Grenzen für Besucher aus Schweden öffnen.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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