Nachrichten, 21. Februar 2015

Schweden - Politik
Nachdem sich Ministerpräsident Stefan Löfven bereits dafür ausgesprochen hat weiterhin militärische Geräte und möglicherweise auch Waffen nach Saudi Arabien zu liefern, kommt aus sehr verschiedenen Reihen der Sozialdemokraten Kritik auf ihn zu, denn nach dem Jugendverband fordern nun auch mehrere Parlamentsmitglieder deutlich, dass das Abkommen mit der Diktatur aufgehoben werden muss, da es undenkbar sei, dass Schweden diktatorisch geführte Länder mit militärisches Material beliefere. Bereits in der kommenden Woche könnte es nun sein, dass Löfven einen Rückzieher in dieser Angelegenheit machen muss.
Schweden - Politik
Nachdem die Regierung die Integration von Flüchtlingen durch besseren Sprachunterricht, bessere Ausbildung und ein höhere Verantwortung der Gemeinden verbessern will, fordert die schwedische Volkspartei (Folkpartiet), dass die Löhne für Migranten gesenkt werden müssen, da alle anderen Ideen keinen Erfolg bringen werden. Da jedoch die Mieten bereits in einer Höhe liegen, die man schon heute nicht mehr mit dem Grundeinkommen finanzieren kann, will Jan Björklund die Ankommenden unterhalb des Lebensstandards der schwedischen Bevölkerung sehen, was einer Diskriminierung gleichkommt.
Schweden - Politik
Mona Sahlin fordert die moslemische Gemeinschaft Schwedens dazu auf mehr Eigenverantwortung beim Kampf gegen extremistische islamische Gruppen zu übernehmen und deutlich zu zeigen, dass sie Abstand vom Islamischen Staat IS und Al Quaida nimmt, eine Meinung, die sie bei Gesprächen in den USA aufgenommen hat. Der moslemische Verband kritisiert Sahlin aus diesem Grund auf das Schärfste, da sie damit alle Moslems als mutmaßliche Terroristen sieht und eine Gruppenhaftung gelten machen will.
Schweden - Politik
Nachdem sich Anna Kinberg Batra, die neue Vorsitzende der Moderaterna, bereits vor Jahren Kritik holte, da sie Stockholmer cleverer als die Landbevölkerung darstellte, hat sie nun in Falun gezeigt,dass sie sehr wenig Ahnung von der schwedischen Geografie hat und dringend Nachhilfe benötigt, denn sie setzte Falun ins Gebirge (fjällen) und sprach davon, dass die aktuellen Weltmeisterschaften in Falun das schwedische Gebirge nun weltweit auf die Landkarten setzen werden und in der Lage seien Besucher aus vielen Ländern in die schwedischen Berge zu locken.
Schweden - Arbeitsmarkt
Zahlen des Statistischen Amts Schwedens und des Lehrerverbands zeigen, dass in Zukunft weitaus mehr Lehrer als bisher angenommen fehlen werden, denn bereits 2020 werden nicht 43.000 Plätze nicht besetzt werden können, sondern voraussichtlich 55.000 und weitere fünf Jahre später werden sogar 65.000 Lehrer fehlen. Nach dem Lehrerverband wird es nur sehr dringend den Lehrerberuf wieder attraktiv zu machen und die Studienplätze zu erhöhen, da sich sonst die Situation in den schwedischen Schulen weiterhin verschlechtern wird.
Schweden - Ausbildung
Erstmals nach drei Jahren geht die Anzahl der Personen, die sich über die Hochschulprüfung den Zugang zum Wunschstudium erhoffen, zurück. Mit 84.418 angemeldeten Prüflingen ging die Zahl, verglichen mit der Frühjahrsprüfung des Vorjahres, um rund vier Prozent zurück. Aber auch dieses Jahr machen die 19-Jährigen nahezu ein Viertel der Angemeldeten aus, also jene, die bei der Hochschulprüfung ein besseres Ergebnis erwarten als beim Abitur. Der Hochschulrat geht davon aus, dass dieser Rückgang mit den geburtenschwachen Jahren zusammenhängt ,auch wenn dies nicht untersucht wurde.
Schweden - Umwelt/Gesellschaft
Bei der Bereinigung von mit Vorurteilen behafteten Namen hat sich nun auch der Verband der Ornithologen Schwedens darüber geeinigt, die Namen Zigeunervogel (Zigenarfågel), Negerfink (Negerfink) und Kaffersegler (Kafferseglare) gegen neutral klingende schwedische Namen auszutauschen. Allerdings wollten die Verantwortlichen den schwedischen Vogelnamen Lappuggla (Lappeneule) nicht austauschen, da sich der Name, nach Meinung der Verantwortlichen, auf die Landschaft Lappland bezieht und nicht auf das herabwürdigende Wort Lappen, also die Samen, auch wenn Übersetzungen des schwedischen Namens in andere Sprachen sehr irreführend sein können.
Schweden  - Kultur
Nachdem sich der Kulturausschuss der Stadt Växjö weigerte die Statue einer Frau, die mit Hilfe einer Handtasche einen Nazi in die Flucht schlägt,auf dem Marktplatz aufzustellen, da dies als gewaltfördernd betrachtet wird, ging nicht nur ein entrüsteter Schrei durch die sozialen Medien, sondern bereits am folgenden Tagen wurden in den verschiedensten Orten des Landes Statuen mit Handtaschen ausgestattet und mittlerweile haben sich mehrere Gemeinden bei der Künstlerin gemeldet, die sehr gerne bereit sind diese legendäre schwedische Figur in ihrem Ort aufzustellen, die eigentlich eng mit Växjö verknüpft ist.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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