Nachrichten, 20. Januar 2019

Schweden - Politik
Jonas Sjöstedt, der Vorsitzende der Linken, behauptet weiterhin Ministerpräsidenten Stefan Löfven durch ein Misstrauensvotum abzusetzen, sollte dieser, gemäß Abkommen mit Liberalen, Zentrumspartei und Grünen, die Mieten freigeben oder den Kündigungsschutz lockern, obwohl die Linken nur 28 Mandate haben, ein Misstrauensantrag jedoch nur mit mindestens 35 Mandaten möglich ist. Sjöstedt geht selbstverständlich davon aus, dass er bei einem Vorstoß auf jeden Fall von den Moderaten und/oder Christdemokraten unterstützt werde, zwei Parteien, die bei beiden Punkten eine Änderung fordern.
Schweden - Politik
Nach dem Übereinkommen, das Stefan Löfven an die Schlüsselstelle Schwedens brachte, soll die Regierung darauf zuarbeiten, dass es verboten sein wird ab 2030 noch Automobile zu verkaufen, die mit Diesel oder Benzin betrieben werden. Nach den Grünen wird noch Anfang des Jahres ein entsprechender Ausschuss eingesetzt, der eine Vorgehensweise ausarbeiten soll. Die Automobilhersteller Schwedens halten diese Entscheidung für nicht realistisch und weisen darauf hin, dass der Autokauf dadurch teurer werde und zudem sehr viele Angestellte ihre Arbeitsplätze verlieren werden. Fraglich bleibt auch wie diese Lösung für Lastwagen und landwirtschaftliche Maschinen aussehen wird, da hier eine völlige Umstellung innerhalb von elf Jahren nahezu unmöglich ist.
Schweden - Wirtschaft/Politik
Das sehr angeschlagene schwedisch-dänische Postunternehmen Postnord fordert die Regierung auf das Gesetz zur Höchstgebühr von Briefporto aufzuheben, da das Unternehmen, um überleben zu können und seinen Dienst aufrecht zu halten, dringend das Porto erhöhen müsse, und zwar über die bisher zulässige Grenze hinweg. Obwohl Postnord das Briefport bereits 2018 von sieben Kronen auf neun Kronen erhöhte, so sollen die Kunden ab spätestens Herbst eine weitere Krone an Briefporto bezahlen.
Schweden - Umwelt/Gesellschaft
Am Freitag waren immer noch 480 Haushalte im Raum Norrtälje ohne Strom, da es Vattenfall bisher nicht gelungen ist alle Leitungen, die beim Neujahrssturm beschädigt wurden, zu reparieren. Nach Aussagen von Vattenfall kann dieser Zustand auch noch bis zum 25. Januar andauern, wobei Haushalte, die bisher nicht gemeldet haben das sie ohne Strom sind, auch noch länger warten können, da es sich bei den jetzigen Arbeiten um reklamierte Reparationen handelt, keinen Wiederaufbau des gesamten, beschädigten Stromnetzes.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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