Nachrichten, 2. November 2018

Schweden - Politik
Während immer noch unklar ist wann und welche Regierung Schweden nach den letzten Wahlen vor fünf Wochen erhalten wird, hat sich die Situation in den meisten Gemeinden und Regionen des Landes mittlerweile geklärt, was insbesondere der Zentrumspartei zu einem enormen Erfolg verhalf, da diese nun in zahlreichen Gemeinden und Regionen eine tragende Rolle erhielten, allerdings nur indem die Partei dort die Blockpolitik aufgab und Teil er Mitte-Links-Regierung wurde, ein Schritt, den die Vorsitzende der Partei, Annie Lööf, auf nationalem Niveau bisher verweigert.
Schweden - Arbeitswelt
Das 2010 eingeführte zweijährige berufsvorbereitende Programm für Einwanderer der schwedischen Arbeitsämter zeigt mittlerweile einen gewissen Erfolg, denn 44 Prozent der Teilnehmer finden gegenwärtig innerhalb von 90 Tagen nach Ende des Programms eine Arbeit oder aber beginnen ein Studium, was innerhalb eines Jahres eine Steigerung von zwölf Prozent ausmacht. Dieses Jahr nehmen nach den offiziellen Zahlen des Arbeitsamt rund 60.000 Personen an diesen Maßnahmen teil.
Schweden - Arbeitswelt
Ein Untersuchungsausschuss legte der Regierung nun die Ergebnisse hinsichtlich der Ausbildung von Spezialkrankenschwestern vor und empfiehlt maßgebliche Änderung im aktuellen System. Einerseits werden spezialisierte Krankenschwestern von allen Krankenhäusern gesucht und der aktuelle Mangel führt an vielen Stellen zu eingestellten Operationen, so blieben 2018 rund 500 der angebotenen Ausbildungsplätze leer, da vielen Krankenschwestern die Motivation zur Ausbildung fehlt, da zahlreiche der hoch qualifizierten Krankenschwestern nach Ende der Ausbildung zum alten Arbeitsplatz und alten Gehalt zurückkehren müssen, da die Krankenhäuser hierbei Geld sparen und zudem den Mangel an normalen Krankenschwestern ausgleichen.
Schweden - Ausbildung
Nach Informationen der Tageszeitung Svenska Dagbladet haben schwedische Studenten überdurchschnittlich wenig Ausbildung von Professoren und Dozenten, wobei ein Student der Soziologie pro Woche im Durchschnitt sechs Stunden von einer Fachkraft der Universität oder Hochschule unterrichtet wird und ein Student der Naturwissenschaften oder Pharmazie auf rund zwölf Unterrichtsstunden in der Woche kommt. Den größten Teil der Kenntnisse müssen Studenten auf ihre persönliche Methode ansammeln, was natürlich mit gewissen Problemen verbunden ist, da viele unter ihnen nie gelernt haben Material auch quellenkritisch auszuwählen.
Schweden - Tierschutz
Obwohl sich Schweden immer den Anstrich gibt ein Vorreiter im internationalen Tierschutz zu sein, will das Landwirtschaftsamt erst auswerten welche Haltung bei frei laufende Tiere in Zukunft noch zulässig sein soll. Ein Widerstand zeigt sich nun vor allem von Seiten mehrerer Reitställe, denn während man in neuen Anlagen grundsätzlich Boxen für jedes Pferd im Stall anwenden muss, findet man bei älteren Einrichtung noch häufig die Ständerhaltung, wenn Pferde also über Stunden hinweg im Stall angebunden werden. Nach Meinung der Reitställe sei der Bau von Boxen zu teuer und könnte zum Konkurs der Reitställe führen und die Ständerhaltung sei seit vielen Jahrzehnten erprobt.
Schweden - Verkehr/Alkohol
Auch wenn immer mehr Organisationen die Einrichtung von Alkoholschranken an allen Häfen des Landes fordern, so dass alkoholisierte Lastwagenfahrer noch im Hafen abgefangen werden können und nicht auf die Straßen Schwedens kommen, eine Methode, die in mehreren großen Städten bereits durchgeführt wird, zeigen nun die kleineren Häfen einen Widerstand gegen das erfolgreiche System, da sie befürchten, dass die Alkoholkontrolle (Lastwagenfahrer müssen in eine Röhre pusten, der Alkoholgehalt des Atems wird unmittelbar festgestellt) die Abfertigungen verzögern könnten und es nicht klar sei wie man die alkoholisierten Fahrer dann aus dem Verkehr ziehen könne. Auf Grund der ständig steigenden Alkoholpreise Schwedens gibt es regelmäßig Autofahrer, die vor der Ankunft in Schweden noch einmal auf den Fähren richtig volltanken.
Schweden - Umwelt
Eine neue Studie belegt, dass die schwedische Bevölkerung einen weitaus höheren Anteil an der Abgabe von Treibhausgasen und der Verbreitung an chemischen Substanzen hat als bisher offiziell bekannt war, denn der Verbrauch der Bevölkerung verursacht 65 Prozent der Treibhausgase und 80 Prozent der chemischen Verunreinigung der Natur nicht in Schweden, sondern in anderen Ländern. Will man diese Situation ändern, so ist es also für die Schweden nötig ihre Lebensweise stark zu verändern und den Import von Waren, die eine starke Umweltbelastung verursachen, zu unterbinden oder zumindest stark zu reduzieren.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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