Nachrichten, 2. Mai 2018

Schweden - Politik
Stefan Löfven bot dieses Jahr in Stockholm eine wenig übliche Rede zum Ersten Mail sondern widmete sich nahezu ausschließlich der Wahlpropaganda, da er sehr schnell wieder einen Weg zu seinen möglichen Wählern finden muss. Ob der Ministerpräsident allerdings den richtigen Weg wählte, ist ungewiss, dann statt konkrete Punkte anzuführen, die seine Versprechen auch glaubhaft machen, warnte er insbesondere davor den Moderaten die Macht zu geben, da diese, mit der Unterstützung der Sverigedemokraterna die „normale“ Gesellschaft im Stich lassen werden, sondern nur an Wirtschaftsunternehmen und Steuersenkungen denken. Ansonsten versprach Löfven all das erneut, das er bereits vor vier Jahren versprach, ohne jedoch die Versprechen einzuhalten.
Schweden - Politik
Bei seiner Rede zum Ersten Mai versprach Ministerpräsident Stefan Löfven die Rente für alle, die ihre Pension auf Grund ihrer 40 Arbeitsjahre erhalten, und nur über eine geringe Rente verfügen, diese um bis zu 600 Kronen pro Monat zu erhöhen und auch dann eine Lösung hierfür zu finden, falls sich die Opposition dieser Erhöhung der Pension widersetzen sollte. Insgesamt sollen etwa 1,2 Millionen Schweden von dieser Erhöhung profitieren, allerdings nur dann, falls Löfven im Herbst auch die Wahl gewinnen wird. Personen, die die Grundrente erhalten, weil sie die nötige Arbeitszeit nicht erreichten, sind von dieser Maßnahme nicht betroffen, also die wirklich ärmsten Pensionäre.
Schweden - Arbeitsmarkt
Nach den bürgerlichen Parteien, dem Statistischen Amt und einer Analyse des schwedischen Staatsfernsehens SVT vermittelt das Arbeitsamt im Schnitt nur 15 Prozent aller Arbeitssuchenden. Die Mehrheit der Arbeitssuchenden Schwedens findet eine neue Arbeitsstelle durch Eigeninitiative und Kontakte. Rund 20 Prozent der Personen, die in den vergangenen Jahr einen Arbeitsplatz fanden, hatten Arbeitgeber persönlich kontaktiert, oft ohne dass diese eine Stelle überhaupt öffentlich ausgeschrieben hatten. An zweiter Stelle erfolgte die Vermittlung über Freunde, Bekannte oder Angehörige.
Schweden - Immobilien
Nach der Zeitschrift Mitti setzten immer mehr Besitzer von Mietgebäuden in den Nobelgegenden Stockholms auf ein hotelartiges Vermieten und können damit pro Nacht eine Miete von 1000 Kronen verlangen, wobei sie aus diesem Grund auch versuchen die permanenten Mieter aus ihren Häusern zu vergraulen. Nun will der Mieterverband diese Art der Vermietung juristisch überprüfen lassen, da für einen Hotelbetrieb völlig andere Regeln gelten als für eine übliche Vermietung. Diese Methode führt allerdings auch dazu, dass Mietwohnungen in der Innenstadt Stockholms noch schlechter zu finden sind.
Schweden - Umwelt
In der Region Stockholm  ging die Zahl der Solarzellen, die auf privaten und industriellen Gebäuden montiert wurden, um 65 Prozent nach oben, wobei bei der Region weitere 600 Anträge auf Subvention von Solarzellen vorliegen und nicht sicher ist ob das vorgesehen Budget für alle Antragsteller reicht. Mit diesen Zahlen liegt die Region Stockholm an der Spitze bei der Installation von Solarzellen, auch wenn deren Leistung während vier Monaten nur sehr beschränkt zur Verfügung steht, dann, wenn man die Solarenergie am dringendsten benötigen würde.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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