Nachrichten, 19. August 2019

Schweden - Politik
Während seiner Sommerrede im Värmland machte Ministerpräsident Stefan Löfven deutlich, dass das Wohlfahrtssystem im ganzen Land gleich sein müsse und er verspricht daher ein „Ausgleichssystem“ zu schaffen, was bedeutet, dass Städte und ihre Umgebung weniger Geld in diesem Bereich erhalten sollten, ländliche Gebiete dagegen mehr Geld bezahlt werden soll, damit diese ihre Pflegeheime, Krankenhäuser und andere Einrichtungen erhalten können. Auch wenn mehrere Parteien diesen Plan im Prinzip unterstützen, so ist nicht sicher, dass Löfven im Parlament die Mehrheit überzeugen kann, denn bereits die Moderaten sind der der Meinung dass man in Schweden vor allem die Kriminalität abbauen müsse und die Warteschlangen der Krankenhäuser verkürzen müsse, bevor man das Geld in das ländliche Sozialsystem geführt werde.

Schweden - Ausbildung

Zu stark engagierte Eltern werden in vielen Schulen ein Problem, insbesondere in Gebieten, in denen Eltern eine hohe Ausbildung haben und über dem Durchschnitt gut verdienen. Das größte Problem ist dabei nicht, dass Eltern den Schulplan ändern wollen und die Benotung anzweifeln, sondern dass sie die gesamte Kompetenz der Lehrer in Frage stellen und selbst entscheiden wollen wie ihre Kinder unterrichtet, gefördert und benotet werden sollen. Das umgekehrte Verhalten sieht man jedoch in Gegenden, in denen Eltern nur wenig verdienen und selbst nur eine minimale Bildung haben, denn dort interessiert sich die Mehrheit der Eltern nicht einmal für die Fortschritte ihrer Kinder und kommt auch nicht zu den Elternsprechtagen.
Schweden - Immobilien
Die Stadt Göteborg will rund 1000 der zur Zeit 2000 existierenden Schrebergärten der Stadt, die mit kleinen Häuschen bebaut sind, von Sommerwohnungen in Dauerwohnungen umwandeln, in der Hoffnung damit Wohnlatz freizumachen und der steigenden Wohnungsnot entgegenzuwirken. Der Verband der Schrebergartenbesitzer sieht das Projekt sehr kritisch, denn auch wenn einige wenige der Häuser über einen hohen Komfort verfügen, so haben viele zwar Wasser und Strom, aber kaum mehr als 30 oder 40 Quadratmeter Wohnfläche. Der Verband ist daher der Meinung, dass Göteborg vor allem den Wohnkomfort herabsetzen will, statt in den Neubau zu setzen.
Schweden - Ernährung
Obwohl in Schweden der Verkauf von Nahrungsergänzungsmitteln, die Blei oder Arsen enthalten, verboten sind, so ist es weiterhin problemlos möglich diese Produkte in den verschiedensten Läden des Landes zu erwerben, wie der staatliche Fernsehkanal SVT feststellen konnte. Die zuständige Ministerin Jennie Nilson sieht dies zwar als Problem, das vor allem bei unseriösen Händlern und im Internet sieht, sie ist jedoch nicht der Meinung, dass man die Lebensmittelkontrollen in diesem Zusammenhang verstärken solle oder ein Gesetz zu schaffen sei, das diese Mittel grundsätzlich landesweit verbannt.
Schweden - Gesellschaft
Nach dem Segerstedtinstitut an der Universität Göteborg sind schwedische Nazisten und Rechtsextremisten führend in der nordischen rechtsextremen Bewegung und auch in den Nachbarländern sehr aktiv. Vor allem während Demonstrationen hört man oft mehr Schweden ihre Parolen verbreiten als Norweger oder Dänen. Gegenwärtig muss man Schweden geradezu als rechtsextreme Führungszentrale im nordischen Raum betrachten, die gut organisiert ist und auch von der Bevölkerung immer breiter unterstützt wird.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.


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