Nachrichten, 19. April 2017

Schweden - Politik
Nach der Präsentation des Frühjahrsbudgets der Regierung, das ungewöhnlich viele Anpassungen aufweist, folgte unmittelbar die Kritik der Opposition, da im Budget keinerlei Wirtschaftsförderungen vorgesehen sind und auch die Arbeitsbeschaffung für Asylanten und schlecht ausgebildete Jugendliche im Abseits landete. Jan Björklund, der Vorsitzende der Liberalen, drohte bereits damit diesem Budget im Parlament einen Riegel vorzuschieben, eine Einstellung, die auch andere bürgerliche und rechte Parteien mit ihm teilen, was zu einer ernsthaften Regierungskrise führen könnte.
Schweden - Ausbildung
Nachdem der schwedischen Schulinspektion bekannt wurde dass bei Lehrermangel Gymnasiasten für die ausfallenden Stunden oft kein Lehrer zur Verfügung gestellt wird, sondern diesen in dieser Zeit zum Selbststudium geraten wird, will die Schulinspektion nun untersuchen wie üblich diese Methode in Schweden wurde und wie oft Gymnasiasten nicht die ihnen zustehende Unterrichtszeit geboten wird. Nach dem Schulamt hat sich diese lehrerlose Methode in den letzten Jahren verbreitet, da es nicht genügend Lehrer gibt und noch weniger Lehrer für ein Vikariat zur Verfügung stehen.
Schweden - Gesundheit
Eine Studie des Zentralamts für Gesundheits- und Sozialwesen zeigt deutlich dass Frauen nach der Geburt eines Kindes in der Regel nicht die Hilfe und Beratung erhalten, die sie benötigen, was bedeutet, dass Probleme mit dem Stillen oder psychische Probleme nicht rechtzeitig festgestellt werden, obwohl dies bei nahezu jeder siebten Frau nach einer Geburt der Fall ist. Gegenwärtig dauert es im Durchschnitt sechs bis zwölf Wochen bis eine Frau nach der Geburt erstmals einen Termin bei einer Beratungsstelle für Mütter erhält, wobei die meisten Frauen die Geburtsabteilung des Krankenhauses bereits sechs Stunden nach der Geburt wieder verlassen haben müssen.
Schweden - Umwelt/Forstwirtschaft
Fünf Forstwirte im Hälsingland, die einen Teil ihres Waldes schlagen wollten, hatten die unangenehme Überraschung dass ihnen dies vom Naturschutzamt verboten wurde, da in den entsprechenden Gebieten der Unglückshäher (Perisoreus infaustus) nistet, eine seltene und unter Naturschutz stehende Vogelart. Da in den betroffenen Wäldern allerdings keine für die Umwelt schützenswerte Gebiete existieren, werden die fünf Forstwirte auch nicht von der Regierung entschädigt, was bei wertvollem Wald eine Selbstverständlichkeit wäre. Die Forstwirte zogen nun vor das Umweltgericht um entweder ihr Holz schlagen zu können, oder aber eine Entschädigung zu erhalten.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

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