Nachrichten, 17. März

Schweden - Politik
In der Folge des Coronavirus Covid-19 hat sich die Regierung dazu entschlossen vorerst während der kommenden zwei Wochen nur noch jeweils 55 Repräsentanten der Parteien von den 349 zu den jeweiligen Sitzungen und Abstimmungen zuzulassen, wobei die Quote jeder Partei gleichermaßen reduziert wird. Als Ursache nennt die Regierung dass sonst vor allem kleinere Parteien bei einem massiven Ausbruch der Krankheit Probleme dabei hätten im Reichstag präsent zu sein, zumal man auch mit ausfallenden Flügen und Zügen rechnen müsse.
Schweden - Wirtschaft/Politik
Um die wirtschaftliche Krise in der Folge des Coronavirus abzuschwächen hat sich die schwedische Regierung gestern zu einem Krisenpaket entschlossen, das massive Kündigungen verhindern soll. In diesem Krisenpakets ist enthalten dass ab sofort eine Kurzarbeit erlaubt wird bei der Angestellte auf bis zu 50 Prozent weniger arbeiten müssen, so dass die Arbeitgeber auch nur noch die Hälfte der Abgaben zu bezahlen haben. Den Verlust der Arbeitnehmer übernimmt dann die Regierung, so dass diese auf jeden Fall mindestens 90 Prozent des vorherigen Einkommens erhalten. Arbeitgeber sollen auch die Möglichkeit bekommen ihre Steuerzahlungen um bis ein Jahr aufzuschieben.
Schweden - Wirtschaft
Die schwedische Reederei Stena Line gab gestern bekannt, dass sie voraussichtlich 950 Angestellte entlassen müsse, da der Fährverkehr in mehrere Länder komplett eingestellt werden musste, da sowohl Polen, als auch Dänemark und Norwegen ihre Häfen für Passagierfähren sperrten. Auf diese Weise kann Stena Line zumindest den Frachtverkehr aufrecht halten. Nach Meinung der Geschäftsleitung wird sich der Personenverkehr auf den Fähren der Linien erst wieder zum Sommer normalisieren. Der Geschäftsführer der Reederei meinte bei der Ankündigung der Kündigungen, dass niemand im Unternehmen diese Situation noch vor einer Woche überhaupt in Erwägung gezogen habe.
Schweden - Gesundheit
Der staatliche Epidemiologie des schwedischen Gesundheitsamts gab gestern zu dass sich die Verbreitung des Coronavirus nun bereits verselbständigt habe und die Verbreitung nicht mehr nachvollzogen werden könne. Aus diesem Grund sollen nun vor allem Personen über 70 Jahren und Risikogruppen weitgehend vor dem Covid-19 geschützt werden. Ältere Personen sollen sich aus diesem Grund so wenig wie möglich außer Haus bewegen und auch von Besuchen absehen. Zudem sollen alle, die von zu Hause aus arbeiten können, unmittelbar dazu übergehen um Kontakte mit anderen weitgehend zu vermeiden.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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