Nachrichten, 16. November 2015

Schweden - Politik
Nach Ministerpräsident Stefan Löfven ist Schweden nach der Tat in Paris keinen größeren Gefahren ausgesetzt als bisher, daher bleibt die terroristische Gefahreneinstufung auf Niveau drei (von fünf), erhalten. Löfven versichert auch, dass die Zusammenarbeit zwischen Must, Säpo, Verteidigung und FRA ausgezeichnet sei und daher eine eventuelle Gefahr rechtzeitig erkannt werde. Allerdings gibt der Ministerpräsident auch zu, dass es eine hundertprozentige Sicherheit nie geben kann. Nach der Sicherheitspolizei Säpo reisen allerdings jeden Monat mindestens zehn Schweden nach Syrien um an den Seiten der IS zu kämpfen.
Schweden - Politik
Mona Sahlin, die Koordinatorin zur Bekämpfung der gewaltsbetonter Gewalt in Schweden, fordert die Gemeinden des Landes auf eine Strategie zu entwickeln, die darauf ausgerichtet ist, dass sich in Zukunft weniger Jugendliche extremistischen Gruppen wie der IS anschließen oder sich in anderer Weise Gruppen mit extremistischem Gedankengut nähern. Nach Sahlin unternehmen weder religiöse Gemeinschaften noch Gemeinden genügend um gefährdete Personen rechtzeitig zu entdecken, wobei Sahlin allerdings auch keine Richtlinien vorschlagen kann die Gemeinden den Gemeinden eine Hilfe bieten könnten.
Schweden - Politik
Auch wenn der Flüchtlingsstrom nach Malmö, trotz intensiver Grenzkontrollen, unvermindert anhält, zeigt sich nun auch, dass viele Flüchtlinge zu Verzweiflungstaten greifen und nun selbst die hohen Zäune um die Aufnahmelager des Ausländeramts überklettern, da dies für viele die einzige Möglichkeit ist zu Angehörigen in Finnland oder Norwegen zu gelangen, da der Transit durch Schweden untersagt wird. Der nächste Schritt der Verzweifelten könnte sein, dass sie bald versuchen ebenfalls per Gummiboot nach Schweden zu gelangen, was kaum weniger gefährlich ist als die Überfahrt von Afrika nach Italien.
Schweden - Recht
Auch wenn Ministerpräsident Stefan Löfven keine bedeutende terroristische Gefahr für Schweden sieht, so wurde nach dem Attentat in Paris die Überwachung vieler öffentlichen Plätze erhöht und die Sicherheit größerer Veranstaltungen wird ernster genommen. Gleichzeitig werden auch neue Gesetze geschaffen, die nicht nur die Unterstützung von Reisen in Gebiete der IS unter Strafe stellen, sondern auch die Waffengesetze sollen verstärkt werden. Selbst das Bestellen von Waffen soll bereits unter Strafe gestellt werden, nicht mehr nur der Besitz.
Schweden - Natur/Tourismus
Das schwedische Wetteramt SMHI warnt ab heute vor starken Regenfällen im Süden Schwedens und bedeutenden Schneefällen im Värmland, Dalarna und im Jämtland. In den höheren Lagen des Jämtlands ist heute mit etwa zehn Zentimeter Neuschnee zu rechnen, was den Auftakt zum Wintersport bieten kann. Entlang des Küstenstreifens Nordschwedens bleiben die Temperaturen vorerst mild, was zu verstärktem Regen führen kann. Die Temperaturen dort bleiben voraussichtlich im Plusbereich.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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