Nachrichten, 16. November

Schweden - Politik
Nach einer Meinungsumfrage des Instituts Demoskop, die im Auftrag des Aftonbladet durchgeführt wurde, bilden die Sverigedemokraterna nun mit einer Wählergunst von 24 Prozent, die größte Partei Schwedens, denn die Sozialdemokraten landen nun, mit einer Unterstützung von 22,2 Prozent an zweiter Stelle und verlieren daher, wie auch die Moderaten, weiterhin Wähler. Der Rückgang der Sozialdemokraten hängt insbesondere damit zusammen, dass diese nach dem Januarabkommen mit Liberalen und Zentrumspartei eine bürgerliche Politik machen, statt ihrer Linie treu zu bleiben.
Schweden - Politik
Nachdem der schwedische PEN Club bekannt gab dem schwedisch chinesischen Verleger und Regimekritiker Gui Minhai, der seit vier Jahren, nachdem er in Thailand entführt wurde, in einem chinesischen Gefängnis sitzt, mit dem Tucholskyrpreis ausgezeichnet wird, zeigt sich erneut wie stark sich China auch in Europa gegen die Demokratie stellt, denn der Botschafter in Schweden drohte mit deutlichen, negativen Folgen, sollte ein schwedischer Politiker bei der Vergabe des Preises anwesend sein und die Preisvergabe nicht verhindern. Nach einer sehr deutlichen Antwort Schwedens und der Aussage der Kulturministerin Anna Lind an der Preisvergabe teilzunehmen, will China nun die Politikerin als Persona non grata von zukünftigen Reisen nach China abhalten.
Schweden - Politik/Fischfang
Die schwedische Regierung hat das Wasserwirtschaftsamt damit beauftragt Methoden auszuarbeiten mit Hilfe derer die Kontrolle beim Fischfang verbessert werden kann und in allen Meeresgebieten um Schweden der rechtswidrige Fischfang aufgedeckt werden kann. Sowohl die Ostsee, als auch das Meer vor der Westküste wird gegenwärtig überfischt und riskiert damit das Leben im Meer ins Ungleichgewicht zu bringen. Mehrmals wurde festgestellt, dass Fischkutter selbst in Schutzgebieten unerlaubte Schlenetze einsetzten und flasche Berichte über gefangene Fische vorlegten.
Schweden - Wirtschaft
Nachdem die schwedische Großbank SEB gestern eine Pressinformation veröffentlichte, in der die Bank mitteilte, dass Journalisten der Sendung Uppdrag Granskning hinsichtlich der Geldwäsche im Baltikum angerufen haben, fielen die Aktien der Bank um knapp 13 Prozent. Nachdem bereits bekannt ist, dass die Danske Bank, Nordea und Swedbank in die Affäre verstrickt sind, war zu erwarten, dass auch über SEB Geld gewaschen wurde. Bisher ist allerdings unbekannt welche Informationen die Journalisten der Sendung haben. Sicher ist jedoch, dass SEB ebenfalls im Baltikum sehr aktiv ist und dort vermutlich Geld gewaschen wurde.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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