Nachrichten, 16. August 2015

Schweden - Politik
Im Oktober und November des Jahres wird die schwedische Verteidigung erneut an einer internationalen Übung der Nato teilnehmen. Die sogenannte Operation Trident Juncture 2015 ist insbesondere als Übung für den Kampf gegen den IS gedacht, soll aber auch gegen mögliche andere terroristische Überfälle vorbereiten. Die Operation, die zu Land und zu Luft ablaufen wird, wobei Schweden in diesem Zusammenhang mit sechs Gripen teilnehmen wird, zeigt erneut die nahe Zusammenarbeit Schwedens mit der Nato, dauch wenn die Mehrheit der Schweden einen Beitritt ablehnen, da dies ein Ende jeder Neutralitätspolitik sein muss und Schweden erhöhten Gefahren aussetzt.

Schweden - Kriminalität

Da im ersten Halbjahr 2015 die Betrügereien, die auf die Anwendung gefälschter Aufweise bauen, im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres, um neun Prozent anstiegen, fordern nun sowohl die Banken des Landes als auch die schwedische Polizei die Einführung von fälschungssicheren Ausweispapieren. Sowohl Banken als auch Polizei verlangen zudem, dass der Antrag auf Papiere nur noch persönlich gestellt werden kann, die Papiere nur gegen Einschreiben verschickt werden und eine sichere Methode, zum Beispiel, die Chip-Technik, in den Ausweispapieren angewendet wird.
Schweden - Kriminalität
Nachdem am Auffanglager von Asylanten in Arboga, in dem auch der Täter des Ikea-Mordes in Västerås wohnte, in der Nacht zum Samstag brennbare Flüssigkeiten gefunden wurden, die vermutlich einer Brandstiftung dienen sollten, wurden nun sämtliche 83 Bewohner des Gebäudes in andere Auffanglager verlegt und die Bewachung des Gebäudes wurde von der Polizei verstärkt. Bereits am Vortag hatte eine Gruppe an Personen mit fremdenfeindlichen Plakaten vor dem Gebäude demonstriert und Eier auf Bewohner und Gebäude geworfen, ein deutliches Zeichen des rechten Extremismus, der jede Tat eines einzelnen Asylanten auf alle Migranten überträgt.
Schweden - Immobilien
Die extreme Wohnungsnot in den schwedischen Großstädten führt dazu, dass mittlerweile eine Wohnung nach Bostadsrätt in Stockholm 17 mal soviel kostet wie eine Wohnung gleicher Qualität in Härnösand. In Grosstädten stiegen die Preise für Villen und Wohnungen nach Bostadsrätt um bis zu über 20 Prozent, was sich, nach der Statistik der Häusermakler, nun auch auf andere zentrale Orte mit Hochschulen und Arbeitsmöglichkeiten auswirkt. Nur in weniger attraktiven Städten mit wenig Zukunftschancen sinken die Preise für Immobilien. So lange nicht mehr gebaut wird und die Zinsen so niedrig liegen, wird diese Entwicklung fortsetzen, was jedoch zu einer extremen Überbewertung von Immobilien führt, was wiederum in wenigen Jahren zu einem Immobilienkrach führen kann.
Schweden - Umwelt
Bereits 28 europäische Naturschutzverbände fordern nun von Europa ein sofortiges Stopp für das Fischen von Aal, wobei insbesondere die schwedischen Naturschützer über die Aalfischerei beunruhigt sind, denn obwohl seit den 50er Jahren 95 aller wandernden Jungaale verschwunden sind, erhalten schwedische Fischer seit 2007 eine Sondergenehmigung für den Aalfang. Bedenklich ist dabei, dass in Schweden bis zu 90 Prozent der Jungaale durch Turbinen der Wasserkraftwerke getötet werden, da man für Jungaale nur wenige sichere Wanderwege schuf.
Schweden - Gesellschaft
Nach dem Mord bei Ikea in Västerås, zeigt sich die Gefahr Internets deutlicher denn je, denn unmittelbar nach der Tat wurden über soziale Medien unhaltbare Theorien verbreitet, wurde falsche Zeugen zitiert und Spekulationen verbreitet, die nur wenige Stunden später, auch von Teilen der schwedischen und internationalen Presse als Wahrheit weitergegeben wurden. Dieses Verhalten erschwert nicht nur die Arbeit der Polizei, da dadurch echte Zeugen manipuliert werden, sondern zeigt auch die Geltungssucht, die viele Autoren auf Internet darlegen ohne jede Ahnung von einem Quellstudium zu haben. Dies zeigt sich insbesondere auch daran, dass bei ausländischen Täter der Rassismus auch bei sogenannten liberalen und offenen Personen durchbricht.
Schweden - Gesellschaft
Nach der schwedischen Reichsbank waren im Juni 2015 rund drei Milliarden Kronen weniger im Umlauf als im gleichen Monat des Vorjahres, da die schwedische Bevölkerung in einem immer rascheren Takt ganz zum bargeldlosen Verkehr übergeht, was auch dazu führt, dass in Zukunft auch weitaus weniger Geldscheine gedruckt werden müssen als bisher. Während 2007 noch Bargeld im Werte von 109 Milliarden Kronen in Schweden im Umlauf war, waren es im vergangenen Juni nur noch 78 Milliarden. Eine weitere Folge davon ist, dass es immer weniger Banken in Schweden gibt, die noch Bargeld akzeptieren oder zur Verfügung stellen und immer mehr Geschäfte des Landes die Annahme von Bargeld ganz verweigern.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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