Nachrichten, 1. März 2017

Schweden - Politik
Als gestern die schwedische Verteidigung ihren Budgetvorschlag an die Regierung überreichte, konnte man feststellen dass, nach Meinung des Oberbefehlshabers, dem Militär bereits bis 2020 rund 6,3 Milliarden Kronen fehlen, da, ohne diesen Zuschuss, sonst in vielen Bereichen Sparmaßnahmen geplant werden werden müssen. Nach 2020 werden die Kosten voraussichtlich noch höher werden, da dann sehr viel Material erneuert werden muss. Diese Forderung wird die Regierung stark unter Druck setzten, da die gesamte Opposition, die im Parlament die Mehrheit hat, die Verteidigung stärken will und eine Erhöhung des Budgets fordern.
Schweden - Politik
Während die Regierung noch damit kämpft das Schul- und das Gesundheitswesen zu verbessern, sowie Arbeitsplätze für Asylanten zu schaffen, fordert nicht nur die Verteidigung eine Erhöhung des Budgets, sondern auch die Polizei fordert für die kommenden drei Jahre knapp vier Milliarden Kronen zusätzlich und droht damit dass sonst etwa 1000 Arbeitskräfte gekündigt werden müssen. Die Gewerkschaft der Polizei hält die geforderte Summe sogar weitaus zu gering, da man Polizisten in Zukunft auch besser bezahlen sollte, damit nicht zu viele hoch qualifizierte Kräfte abspringen.
Schweden - Politik
Noch hofft Schweden nach dem Brexit ein oder mehrere Ämter Europas ins Land locken zu können, was jedoch ein nahezu unmögliches Unterfangen sein kann, da es für die Angestellten, die noch in London arbeiten, in der schwedischen Hauptstadt Stockholm unmöglich eine angemessene Wohnung zu finden ist, und dies sicher nicht während der kommenden fünf Jahre, da die Wohnungsnot in schwedischen Städten enorm ist und viel zu wenig gebaut wird.  Schweden hofft dennoch das in London sitzende Arzneimittelamt EMA anlocken zu können. Die Konkurrenz anderer Länder, die nicht die Wohnungsnot Stockholms haben, sind jedoch eine Konkurrenz mit Vorteilen.
Schweden - Wirtschaft/Politik
Nach den enormen Verlusten, die Postnord, der staatliche schwedische und dänische Postdienst, einfahrt, will die Leitung von Postnord nun rund fünf Milliarden Kronen von den beiden Regierungen nur um die die aktuelle Krise überwinden zu können. Zudem müssen in Dänemark in den kommenden Jahren etwa 4000 Angestellte Postnord verlassen, da das Postaufkommen, dank elektronischer Briefkästen, immer geringer wird. Da der schwedische Staat 60 Prozent des Unternehmens besitzt und dort die Post auch erhalten bleiben muss, wird die Hauptsumme der schwedische Steuerzahler aufbringen müssen, was auch hier die von der Regierung aufgedrängten elektronischen Briefkästen zu einem teuren indirekten Abonnement machen wird.
Schweden - Kriminalität
Eine neue Studie des Rates für vorbeugende Verbrechensbekämpfung BRÅ belegt dass zwar die Gesamtanzahl an Verbrechen in Schweden etwas zurückging, jedoch zwei Bereiche besonders negativ auffallen. Die Anzahl der Sexualübergriffe, angefangen von Beleidigungen bis zur Vergewaltigung, steigen bedeutend an, wie auch der Mord an männlichen Erwachsenen durch den Gebrauch von Schusswaffen. Letzteres geht, nach BRÅ, deutlich auf die wachsende Bandenkriminalität zurück, die sich vor allem in den großen Städten Schwedens immer mehr ausbreitet.
Schweden - Kriminalität
Um die Aufklärung von Straftaten zu verbessern, greift die Polizei Malmös nun erneut zu den sozialen Medien und verbreitet daher über Internet die Fotos von Straftätern die in irgendeiner Weise auf Überwachungskameras landeten. Die Polizei Malmös hofft mit Hilfe der Bevölkerung mehreren Straftätern auf die Spur zu kommen, vor allem jenen, die sich regelmäßig kriminellen Aktivitäten hingeben. Bereits 2009 hatte die Polizei Malmös diese Methode verwendet, musste sie jedoch nach einer Anzeige beim Justizombudsmann wieder einstellen.
Schweden - Gesellschaft
Nach dem jährlichen Alkoholindex Schwedens trinken junge Männer mittlerweile relativ wenig Alkohol. Was jedoch einen Schatten auf dieses Ergebnis wirft, ist die Tatsache dass die Altersgruppe von über 45 Jahren den Alkohol mehr und mehr in die täglichen Gewohnheiten einbezieht. Insbesondere Frauen über 45 halten es heute nahezu als normal zu jedem Essen ein Glas Wein zu trinken, was noch vor zehn Jahren von dieser Gruppe nahezu als Tabu betrachtet wurde. Auch Rentner trinken heute weitaus mehr als früher, ohne dass man jedoch den Grund für diese Entwicklung untersucht hätte, die Ursachen jedoch vielfältig sein können.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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