Nachrichten, 1. Februar

Schweden - Politik
Obwohl die Sozialdemokraten seit letzter Wahl auf einer Talfahrt sind und dringend eine Neuerung benötigen würden, gab Ministerpräsident Stefan Löfven nun auf Facebook bekannt, dass er die Sozialdemokraten auch 2022 wieder in die die Wahl führen werde. Löfven will damit jede Spekulation über einen baldigen Nachfolger aus dem Wege schaffen, da er sich selbst als den optimalen Führer der Partei betrachtet. Diese Entscheidung könnte weitere Wähler zur Abwanderung bringen, da gerade die Kompromissbereitschaft des Ministerpräsidenten am stärksten kritisiert wird.
Schweden - Politik
Nach einem Untersuchungsausschuss müssen in Schweden die Regeln zur Krankenversicherung deutlich geändert werden, insbesondere in zwei Punkten. Zum einen sollen ältere Personen, die sehr lange Zeit krank sind, nicht mehr zu einem Berufswechsel gezwungen werden, da die Umschulung oder neue notwendige Ausbildung bisweilen länger dauert als diese Personen noch berufstätig sein können. Zum anderen sollen auch Personen, die länger als 180 Tage krank sind, großzügiger hinsichtlich der Krankengeldzahlungen behandelt werden und nicht mehr ohne jede Unterstützung auskommen müssen, was ein Gesetz des Jahres 2008 in sehr vielen Fällen ermöglicht.
Schweden - Politik
Die von den Moderaten, Christdemokraten und Linken durchgesetzte Budgetänderung, die auch von den Sverigedemokraterna unterstützt wurde, bringt die schwedische Zentrumspartei in eine sehr schwierige Situation, denn dadurch wurde ihr wichtigstes Wählerversprechen, das sie auch in der Januarübereinkunft absicherten, undurchführbar. Die Moderaten wollten damit die Partei unter Druck setzen, oder aber Wähler, die zur Zentrumspartei abwanderten, zurückgewinnen. In der Tat könnte dies jedoch dazu führen, dass die Partei nun noch enger an die Regierung gebunden wird, da sie sonst die Schwedendemokraten als salonfähig bezeichnen müssten.
Schweden - Gesundheit
Das schwedische Arzneimittelamt warnt vor Lokalbetäubungen bei kosmetischen Pigmentierungen und bei Tätowierungen, da die dort benutzten Betäubungsmittel teilweise nicht anerkannt oder auch nicht getestet wurden, also zu gesundheitlichen Schäden führen können. Als Problem bezeichnet das Amt auch  dass Tätowierer und Schönheitschirurgen in der Regel keine Ausbildung haben um Betäubungsmittel bewerten und richtig anwenden zu können. Das Arzneimittelamt bittet die Kunden insbesondere die Beipackzettel der Betäubungsmittel sehr genau zu lesen, damit sie entscheiden können ob sie gewisse, nicht anerkannte Produkte bei der Behandlung akzeptieren wollen.
Weitere Information stehen der presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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