Nach den Terroranschlägen in Paris am 13. November 2015

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nach den terroranschlägen von paris

Nach den Terroranschlägen von Paris

Der 13. November 2015 (ein Freitag!) wird uns wahrscheinlich immer als Datum in Erinnerung bleiben, wie der 11. September 2001. An diesen beiden Tagen haben ein paar Arschlöcher versucht, mit Gewalt auf ihre verqueren Ideen aufmerksam zu machen. Erreicht haben sie bei den Anschlägen in New York nichts, bis auf unzählige Tote (so um die 3000, wobei die, die an Spätfolgen sterben, ungezählt sind) und einen nicht enden wollenden Irak-Krieg, mit denen sich damals ein George W. Bush (auch so ein Arschloch) als Weltenretter profilieren hat wollen.
Was nach den Terroranschlägen in Paris alles passieren wird, wissen wir noch nicht. Im Moment gibt es über 132 Todesopfer, ein paar der Attentäter sind bereits identifiziert. Aber ich will hier keinen Live-Ticker laufen lassen, den gibt es aktuell und vor allen Dingen seriös auf der Seite von der Tagesschau.
Eigentlich will ich hier mir lediglich meine eigenen Gefühle von der Seele schreiben.

Nach den Terroranschlägen in Paris

Obwohl ich den Freitagabend vor dem Computer verbracht habe, hatte ich den ganzen Wahnsinn gar nicht mitbekommen. Erst gegen Mitternacht sah ich das aktuelle Ausmaß der Geschehnisse in den Nachrichten und konnte es überhaupt nicht glauben. Das Schlimmste war dann, dass sich sogar mein Mann Sorgen machte, der sich sonst nicht so schnell mitreißen lässt.
Also war und ist die Lage wohl Ernst.
Daraufhin verbrachte ich den ganzen Samstag und Sonntag voller Kummer und Trauer.

Solidarität im Netz

Facebook und andere soziale Netze waren sofort voller Solidarität mit den Opfern und den Menschen in Paris, die sich ja kaum noch aus ihren Häusern getraut haben.
Bei solchen Gelegenheiten werden immer gerne Bilder mit Kerzen verteilt. „Ein Licht für Frieden“. „Eine Kerze für die Opfer“. Normalerweise mag ich dieses virulente Lichterverteilen nicht so sehr (man kennt ja irgendwann auch die ganzen Bildchen).
Aber diesmal ging es mir doch sehr nahe.
Dann konnte man auf Facebook über sein Profilbild die französische Fahne legen. Dies ist ein Automatismus, der einem auch schon mit der Regenbogenfahne angeboten wurde, als es um gleichgeschlechtliche Ehen ging. Es ist schon eine interessante Gruppendynamik, die dadurch entsteht und inzwischen finde ich es fast schon mutig, wenn jemand auf Facebook ohne die Trikolore rumläuft.
Und ja. Ich habe das auch gemacht.
Natürlich bringt das alles gar nichts. Weder werden von solchen Maßnahmen die Opfer wieder lebendig, noch besinnen sich die IS-Arschlöcher nach den Terroranschlägen eines Besseren.
Man kann aber solche Kampagnen durchaus mittragen, wenn man sich dem Kollektiv anschließen möchte. Das ist, als würde man sich gegenseitig in den Arm nehmen. Oder die Hand reichen.

Mit Heuchelei hat das nichts zu tun.

Aleppo, Beirut, Damaskus & Co

Es gibt und gab und wird weiterhin passieren: Terroranschläge im Nahen Osten, im Irak, Syrien, Yemen, Israel und so weiter, die ein fürchterliches Elend mit sich bringen. Aber im Moment ist uns Paris natürlich näher, als ein Ort in Syrien, den eine Truppe von Arschlöchern der Hölle gleich macht. Das tut mir natürlich auch sehr leid, dass ich so wenig an diese armen Menschen dort denke. Aber diese ganze Situation dort ist inzwischen nur noch unerträglich.

Man kann nur hoffen, dass nach den Terroranschlägen in Paris diplomatische und politische – nicht militärische – Aktionen entwickelt werden können, um endlich einmal Ruhe in den Nahen und Mittleren Osten zu bringen.

Vielleicht sogar Frieden.

P.S.: Und ja. Terroristen sind Arschlöcher. Alle anderen Begriffe in der deutschen Sprache sind für diese Leute verniedlichend.

Foto: Nach den Terroranschlägen in Paris ©sabienes.de
Text: Nach den Terroranschlägen in Paris am 13. November 2015 ©sabienes.de
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Der Artikel Nach den Terroranschlägen in Paris am 13. November 2015 erschien zum ersten mal auf Sabienes TraumWelten.


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