Nach 3D kommen mehrfarbige Logos

Immer mal wieder sieht man Logos und Signets und fragt sich, vor allem als Gestalter und Designer, ob dieses Logo gut gestaltet ist oder nicht, und wieso. Und dabei hinterfragt man dann die ganze Art wie Logos gemacht werden. Zumindest geht es mir so. Welche Trends kommen, welche Design-Trends gehen?

Logo der Landesgartenschau 2014 in Gießen

Logo der Landesgartenschau 2014 in Gießen

Es ist irgendwie immer das Gleiche: bestimmte gestalterische Merkmale sind eine Zeitlang besonders beliebt, überfluten in dieser Zeit dann das Auge in zunehmend unangenehmer Weise, nur um dann wieder nach und nach zu verschwinden. Dabei werden neue Design-Trends in der Vordergrund gespült, die dann in ihrem gesammelten Auftreten ebenfalls unangenehm auffallen.

Das ganze 3D-Trend war so ein Fall: man konnte eine ganze Zeit lang kaum ein Logo oder Signet anschauen, ohne dass es dort in irgendeiner Form dreidimensional glänzte, leuchtete, einen Schatten gab oder sonstwie als Objekt in Szene gesetzt wurde. Und gab es dann doch noch ein Logo, dass noch nicht in 3D umgestaltet wurde, dann wurde häufig genug ein Redesign in Auftrag gegeben, das diesen Umstand möglichst schnell beheben sollte.

Ein weiterer Trend, der jetzt immer mehr auf die Nerven geht, ist die Verwendung von zuvielen Farben. Das Logo der Landesgartenschau 2014 in Gießen ist dafür ebenso ein Beispiel wie das Signet der Fußball-WM 2014 in Brasilien. Dort sind es für meinen Geschmack zuviele Farben.

Man kann für so ziemlich alles aus dem künstlerischen Bereich mit genügend Plapperei eine halbwegs plausible Begründung finden, das hat mich meine Erfahrung im Kunst-Leistungskurs in der Schule gelehrt, aber zuviel ist zuviel, egal wie die Erklärung lautet.

Dass eine Gartenschau, die viele verschiedenfarbige Blumen und Sträucher ausstellt, nicht mit einem einfarbigen Logo daher kommen kann, kann man verstehen, und ebenso, dass eine bunte Veranstaltung wie eine Fußball-WM in einem Vielvölkerstaat wie Brasilien mit einer mehrfarbigen Fahne auch nicht uni kommen kann, ist auch verständlich.

Aber wieso eigentlich nicht? Warum müssen es nach dem dreidimensionalen Gewitter jetzt immer so viele Farben sein? Denkt denn keiner von den Designern von heute jemals daran, dass seine Gestaltung auch in einigen Jahren noch Bestand haben sollte?


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