Naaa – verschlafen?

Was?

Ach so – mich meint er. Weil ich später komme als sonst.

Witzig: Ich Wir verschlafen nie, wir können gar nicht verschlafen, zumindest nicht nach den Maßstäben der etablierten Zivilisation. Einer von uns wird immer wach, 4:00 Uhr morgens – spätestens – gehen wir spazieren. Pullern, schnubbern, Häufchen machen und dabei etwas Nachdenken. Über Gott, andere Hunde und die restliche Welt.

Oft auch eher, denn um diese Zeit ist es immer so schön ruhig – normale Hunde schlafen noch.

Heute kam ein Geruch dazwischen – und weg war er. Er, der antiautoritär erzogen wird, zwang mich zur Suche, wir verloren des Tages wertvolle Zeit. Womit sich alle Routine zeitlich nach hinten verschob, Zahnräder konnten nicht ineinander greifen, die ursprünglich geringfügige Abweichung entwickelte sich zur Expotentialfunktion.

Die Zeit-Ketten-Reaktion begann logischerweise, das Vormittags-Fukushima, das Zeit-Tschernobyl. Schon allein 15 Minuten länger Gassi sind 20 Minuten später beim Bäcker, sind 25 Minuten später mit Frühstück fertig, sind 30 Minuten später aus der Wanne, 35 Minuten später am Auto – und so weiter. Irgendwann ist man schließlich zu spät in Babelsberg.

Die Wahrscheinlichkeit dort nach 8: Uhr, insbesondere in der Nähe des Lutherplatzes, einen freien Parkplatz zu finden, konvergiert gegen Null. In solcher Situation verhält man sich automatisch zwangsläufig wie ein New-Yorker-Taxi: Immerumsviertel – Immerimkreisrum.

„Ich komme vom Griebnitzsee.“

Mehr fällt mir auf die Frage zu antworten nicht ein.

Sollte das etwa eine Ausrede sein? - Nein!

Das war ein nüchterner Fakt.

 


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