Muskelfasertypen

Hi Leute,

in diesem Artikel geht um die 3 Muskelfasertypen. Nämlich Typ 1, Typ 2a, Typ 2b und Typ 2c. Diese unterscheiden sich in ihrer Farbe und Kontraktionsgeschwindigkeit. Zunächst ist es wichtig, zu klären was Muskelfasern überhaupt sind. Muskelfasern sind quergestreifte Muskelzellen. Sie setzten sich aus verschiedenen Proteinen (Filamenten) zusammen. Das sind dünne und dicke Strukturen die ineinander gleiten. Beispielsweise beim anspannen der Muskeln. Jeder Mensch besitzt alle 3 Muskelfasern in unterschiedlicher Menge. Wie viel Fasern eines bestimmten Typs in den Muskeln vorliegen, ist bei jedem Muskel und Menschen unterschiedlich. Die Anzahl der Muskelfasertypen ist genetisch vorgegeben.

Muskelfasertypen – Die Unterschiede

Wie schon oben genannt unterscheiden sich die Muskelfasertypen in ihrer Farbe und Kontraktionsgeschwindigkeit. Rote Muskelfasern gehören zum Typ 1. Sie werden auch slow twich oxidative (STO) Fasern genannt. Sie ermüden spät, reagieren langsamer auf Reize und entwickeln wenig Kraft. Besitzen jedoch einen hohen Myoglobingehalt, auf gut deutsch einen großen Sauerstoffspeicher. Das heißt, dass die STO Fasern die aerobe Energiegewinnung bevorzugen. Dadurch können die STO Fasern über eine lange Zeit hinweg eine begrenzte Kraft entwickeln. Zu den weiteren Eigenschaften gehören, dass die STO Fasern einen niedrigen Glykogengehalt und eine hohe Anzahl an Mitochondrien aufweisen, in denen die oxidative Verbrennung von Glucose und Fettsäuren stattfindet. Im großen und ganzen werden den STO Muskelfasern die Eigenschaften einer langsamen Kontraktionsgeschwindigkeit, geringer Kraftentwicklung und einer hohe Ermüdungsresistenz zugeschrieben.

Die anderen drei weißen Muskelfasertypen heißen Typ 2a, Typ 2b und Typ2c. Alle drei gehören zu den fast twitch (FT) Fasern, da sie schnell kontrahieren. Sie nutzen als Energiequelle Kreatinphosphat und Glykogen. Sie erzeugen eine hohe Kraft und reagieren schnell auf Reize. Zwischen ihnen gibt es jedoch einige Unterschiede. Typ 2a, auch fast twitch oxidative (FTO) genannt, besitzten einen hohen Glykogengehalt und sind reich an oxidativen Enzymen. Oxidative Enzyme werden für eine hohe Kraftentwicklung benötigt. Es sind schnell zuckende Fasern mit hoher Ermüdungstendenz. Jedoch zucken sie langsamer als die Typ 2b Muskelfasern. Die Tpy 2b, fast twitch glycolytic (FTG Fasern). Sie besitzen einen hohen Glykogengehalt, aber einen niedrigen Mitchondriengehalt. Diese sind wichtig für die kurzen Belastungen mit hoher Kraftentwicklung. Sie zucken schneller als die Typ 2a Fasern. Typ 2c Fasern sind zwischen den roten Typ 1 STO und den weißen Typ 2b-Fasern einzuordnen. Dieser wird auch als Intermediärtyp bezeichnet. In seinen Eigenschaften ist er zwischen heller und dunkler Muskulatur angesiedelt. Eine Umwandlung von FT-Fasern in ST-Fasern kann durch Ausdauer orientiertes erreicht werden. Eine Umwandlung von roten zu weißen Muskelfasern ist nicht möglich.

In dieser Tabelle sind alle Muskelfasertypen ausführlich und verständlich dargestellt.

Muskelfasertypen

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