Muckl … (m)ein momentanes Sorgenkind …

Bevor ich jetzt hier über die Sorgen berichte, die Muckl mir momentan macht, möchte ich erwähnen, dass meine Maus am 16. August stolze fünfzehn Jahre alt wird. In diesem Alter sollte man Krankheiten in der Relation sehen, zumal für Muckl jeder Tierarztbesuch der blanke Horror ist.

Muckl … (m)ein momentanes Sorgenkind …Bereits seit vielen Jahren leidet Muckl unter starken Arthrose- und Spondyloseproblemen. Bis jetzt haben wir es aber geschafft um die regelmäßige Gabe von herkömmlichen Schmerzmitteln (wie z. B. Metacam) herumzukommen. Das ist alles andere als unwichtig, da die Gabe von Schmerzmitteln über einen längeren Zeitraum stark die Nieren angreifen. Momentan bekommt Muckl Zeel Ad us. vet. Tabletten (von Heel) und Analgos, eine schmerzlindernde Kräuterformel von Naturheilkunde bei Tieren. Hiervon bekommt Muckl seit ein paar Wochen die doppelte Dosis und hat sich darunter stark verbessert.

Muckl´s nächste “Baustelle” ist die Schilddrüse. Hier wurde im März 2010 eine Schilddrüsenüberfunktion diagnostiziert und über einen längeren Zeitraum erfolgreich mit Felimazole 2,5 mg eingestellt. Sie bekommt momentan morgens und abends jeweils eine halbe Tablette Felimazole. Im Internet las ich über diverse Nebenwirkungen von diesem Medikament und bei Naturheilkunde bei Tieren entdeckte ich eine Alternative, aber ohne Rücksprache mit einem Tierarzt werde ich das selbstverständlich nicht umstellen.

Muckl … (m)ein momentanes Sorgenkind …Im März/April 2010 wurde Muckl von einer schlimmen Analdrüsenentzündung mit folgender  Abzessbildung in die Knie gezwungen. Die ganze Geschichte machte ihr (nicht zuletzt durch die Schmerzen und die vielen Fahrten in die Tierarztpraxis) sehr zu schaffen und das wochenlange Tragen eines “Rettungsringes” (als Ersatz für die üblichen Trichter) veränderte sie sogar stark vom Wesen her. Es dauerte sehr lange bis Muckl wieder annähernd die “alte” war …

Am 29.03.2011 wurde Muckl dann das erste mal von einer Art “Krampfanfall” heimgesucht und nach Rücksprache mit der Tierärztin sollte hier erstmal nur beobachtet werden. Diese Anfälle wiederholten sich am 31.01.2012, 15.06.2012 und am 31.07.2012. Hierbei ist zu beachten, dass ich ganztags berufstätig und demnach nicht immer zuhause bin. Da sich diese Anfälle nun scheinbar doch häufen werde ich mir jetzt auf jeden Fall tierärztlichen Rat holen.

Hinzu kommt, dass Muckl seit einiger Zeit mehr oder weniger häufig unsauber ist, hin und wieder (nichtklumpende) Katzenstreu frisst und sich nach Bewegung häufig hektisch Brust und Vorderbeinchen leckt. Das Fressen der Streu führte ich zunächst auf eventuelle Mangelerscheinungen zurück, denn während der akuten Krankheitsphase von Pascha stellte ich die Gabe von Naßfutter ein, da er sich vor dem Geruch ekelt und dann gar nichts mehr fressen wollte. Seit einiger Zeit gibt es aber wieder hochwertiges Naßfutter und Muckl stellte das Streufressen daraufhin auch zunächst ein. Seit ein paar Tagen beobachte ich aber wieder, dass sie Streu frisst. Ansonsten frisst sie so gut wie nie, ist aber ein richtiger “Hungerhaken” …

Wenn ich am Freitag mit Pascha in der Tierarztpraxis bin werde ich einen “Bericht” über Muckl mitnehmen und für den nächste Woche beginnenden Urlaub einen Termin ausmachen um Muckl vorzustellen. Außerdem werde ich nach einem Mittel fragen, mit dem ich Muckl vor der anstehenden Fahrt ein wenig ruhigstellen kann, denn es ist sogar schon vorgekommen, dass sie mir im Auto vor lauter Aufregung “weggekippt” ist … und wenn wir dann einmal in der Praxis sind, kann Frau Köhn auch direkt noch einen Blick auf die Zyste über Muckl´s Auge werfen. Mittlerweile komme ich mit dem BetaIsodona nämlich auch nicht mehr weiter.

So, das ist jetzt länger geworden als es eigentlich sollte, aber ältere Herrschaften haben in der Regel nun mal mehrere Baustellen. Ich kann euch gar nicht sagen, wie froh ich bin, wenn ich diese Tour mit Muckl überstanden habe …


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