Monatsthema Juni: Berühmte Filme Lateinamerikas

Oskar Statue © Bearsmalaysia, wikimedia commons, CC BY-SA 3.0Die Verleihung der Oskars (Februar), des Goldenen Bären (Februar) und die Filmfestspiele in Cannes (Mai) sind gerade vorüber, schon strömen die neuen Filme in die Kinos. Auch der lateinamerikanische Film war gut aufgestellt, doch dazu später mehr.

Der lateinamerikanische Film feierte 1915 seinen ersten Erfolg mit „La Nobleza Gaucha“ von Eduardo Martinez de la Pera. Der argentinische Stummfilm handelt von Don José Gran, einem reichen Geschäftsmann aus Buenos Aires, der nach La Pampa kommt auf der Suche nach Pferden. Er heuert den Gaucho Juan an. Am selben Tag rettet Juan eine Jungfrau in Nöten, María, vor einem wildgewordenen Pferd. Don José Gran kidnapped María und flieht mit ihr in die große Stadt. Daraufhin macht sich Juan zusammen mit einem Freund auf, um sie zu retten.

Nach diesem Erfolgsfilm baute sich die lateinamerikanische Filmindustrie stetig weiter auf, so dass sie in den 1940er und 50er Jahren gleichauf lag mit Hollywood. Zu dieser Zeit erlebten vor allem die mexikanischen Filme ihre goldene Ära. Überall in Lateinamerika und Europa waren Filme wie z.B. „Maria Candelaria“, der von Maria und Lorenzo handelt, einem Liebespaar, das gegen viele Widrigkeiten ankämpfen muss, um zusammenbleiben zu können, gern gesehen.

Eine neue Richtung, die die Filmgeschichte prägte, war das „dritte Kino“. Der Name wurde synonym zum Begriff der „dritten Welt“ ausgesucht. Außerdem wollte man sich abgrenzen gegenüber dem Kino von Hollywood (1. Kino), das nur darauf abzielte, als Unterhaltungsmedium Geld zu verdienen, sowie dem europäischen Autorenkino (2. Kino). Das Ziel des „dritten Kinos“ war es, Neokolonialismus und Kapitalismus an den Pranger zu stellen. Der bekannteste Film dieses Genres ist „La Hora de los Hornos“ (Die Stunde der Hochöfen) von Pino Solanas und Octavio Getino. Der politische Dokumentarfilm untersuchte die damalige argentinische Gesellschaft, indem er auf dynamische Weise Szenen der krassen Gegensätze der argentinischen Gesellschaft mit Titel und Textbrocken kombiniert.

Diesem Genre sehr ähnlich war die Bewegung des „Cinema Novo“ in Brasilien. Hier entstanden kritische und intellektuelle Drehbücher, wie z.B. „the given Word/ Keeper of Promises“ der 1962 auf den Filmfestspielen von Cannes die Goldene Palme gewann.

Über aktuelle Filme, die bei den Filmfestspielen gewonnen haben, erfahren Sie in den folgenden Artikeln mehr.


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