Moin moin, wieder zurück im Triathlongame?

Sitze am Laptop. Es ist frühmorgens. Der erste Kaffee ist am Start. Schaue nach rechts und sehe ein Zwei Euro Stück auf dem Boden liegen. Muss an die viel zitierten „zwei Seiten der Medialle“ denken. Hoch oder Tief, fällst Du nach dem Saison-Highlight in ein Loch oder schöpfst Du neue Motivation? Fragende Gedanken, die mir vor und während des Ötztaler Radmarathons durch den Kopf gingen. Doch zum Glück sollte das nächste sportliche Highlight nicht lange auf sich warten. Am Wochenende waren wir beim 4. Strandräuber Ironman 70.3 als „rasende Reporter“ unterwegs, um die Atmosphäre für uns aufzusaugen und den ein oder anderen Profi vor die Sportsfreund Kamera zu zerren. „Wir haben kaum gelacht“ (Zitat: J. Moldan) 😀

diesmal einen auf Presse gemacht…

Nun schon zum vierten Mal hieß es für mich Koffer bzw. Reisetasche packen und ab nach Binz. Der Strandräuber Ironman 70.3 Rügen – der sogar weltweit unter Athleten als schönstes 70.3 Rennen gekürt wurde – sollte wieder ein triathletisches Spektakel werden. War ich in den letzten 3 Jahren noch als Helfer vor Ort, besorgte ich mir diesmal eine Presse Akkreditierung, um vorab mit ein bisschen Glück vielleicht mit ein paar Triathlonprofis sprechen zu können. Das Starterfeld war gut bestückt: Patrick Lange, Nils Frommhold, Anja Beranek, Daniela Sämmler, Timo Bracht. In Darkhorse-Manier gingen auch Franz Löschke und Johannes Moldan an den Start. Mit Johannes hatte ich im Vorfeld schon ausgemacht, dass wir ein kurzweiliges Interview machen wollen. Ein sehr entspannter Zeitgenosse, der sich auch nicht vor straighten Aussagen scheut.

Am Freitag, bei der offiziellen Pressekonferenz, sprach ich ebenfalls mit Anja Beranek über ihren Kona-Traum und plauderte mit Nils Frommhold, wie sein Höhentrainingslager war und – natürlich! – durfte so kurz vor der WM auf Hawaii nicht die Kona-Anspielung fehlen. „Sehr cool“, dachte ich mir, so hatte ich bereits die Stimmen „im Kasten“, von denen ich mir vorab einen Interview-Aufhänger überlegt hatte.

In Binz damals mit dem Triathlonvirus infiziert

Zeitreise in die Vergangenheit. 14. September 2014. Ich schnuppere zum ersten Mal Triathlonluft. Und Schwupps passiert es. Ich war und bin seither mit dem Triathlonvirus infiziert. Vor 3 Jahren begann hier in Binz mein #swimbikerun Abenteuer. Und genau hier schöpfe ich gerade neue Motivation für die kommende Jahre und die nächste Saison. Ob Freitag bei den Pre-Race Presseterminen, Samstag bei den zwei Rennen der 1. Triathlon-Bundesliga oder Sonntag der Ironman 70.3 – das ganze Wochenende war mega inspirierend!

Kurzum: Sportsfreund Sören ist back im Triathlongame! 2018 wird wieder „reraced“. Und zwei Highlights kann ich jetzt schon betiteln.

Zum einen möchte ich im Juli beim Berlin Triathlon XL (Mitteldistanz) endlich meine persönliche Schmach von 2015 gedanklich ausradieren. Zum anderen wird der 5. Strandräuber Ironman 70.3 Rügen wahrscheinlich mein Saison Abschluss werden. Die Atmosphäre ist hier einfach der Hammer! Da wiederhole ich mich gern! Hier schwebst Du das ganze Wettkampfwochenende auf der triathletischen Wolke 7. Bist umzingelt von positiv, verrückten Sportskanonen (in grell farbener Funktionskleidung). Nicht so wie sonst, wo Du nur mal kurz am Vortag dein Bike eincheckst und wenig Spirit aufsaugen kannst.

Also, Binz. Bis in 365, nein 362 Tagen! Das wird geil!

Ahoi.


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