Mo Anders - Die Reise der blauen Perle nach Kambodscha

Mo Anders - Die Reise der blauen Perle nach Kambodscha Die Reise der blauen Perle nach KambodschaMo AndersSeiten: 172Verlag: QuindieTB 7,95€eBook 2,99 €
ab 8 Jahren Buchinfo Serieninfo: Die Buchserie „Die Reise der blauen Perle“ nimmt abenteuerhungrige und neugierige Mädchen und Jungen mit auf eine Weltreise. Jeder Band spielt in einem anderen Land mit neuen Hauptfiguren, mit Freundschaften zwischen Kind und Tier. Jeder Band ist eine abgeschlossene Geschichte.
Die erste Station ist Maui, wo der hawaiianische Junge Keanu mit dem Delfinmädchen Kaimana zu einem geheimen Wrack taucht und die Geburt eines Buckelwalbabys miterlebt. Kaimana hat einen Wunsch: Sie würde so gerne von weit oben auf ihr geliebtes Meer blicken. Deshalb entwickelt Keanu einen verrückten Plan, um seine Freundin auf den Vulkan Haleakala zu transportieren.
In Band 2 reist die blaue Perle nach Österreich zu Keanus Urlaubsbekanntschaft Franziska, die mit einem Steinadler über den Pitztaler Gletscher fliegen. Franziska will als Mädchen den Tiroler Fasnachtsumzug aufmischen. Sie sieht nicht ein, warum nur Jungen dort mitziehen dürfen.
In Band 3 landet die blaue Perle bei Franziskas ehemaligem Schulfreund Heng, der die Gibbonmama Punthea mit ihrem frechen Sohn Punk trifft. Sie erkunden den geheimnisvollen Dschungeltempel Angkor Wat, studieren im Urwald eine gewagte Zirkusnummer ein und landen nach einem abenteuerlichen Flug mitten im berühmten Drachenbootrennen in Phnom Penh.
In „Die Reise der blauen Perle“ entdecken die Kinder länderspezifische Informationen vor allem in den Dialogen. Durch den unterschiedlichen Erfahrungshorizont von Kind und Tier wird Wissen ausgetauscht, ohne den Lesefluss zu stören oder belehrend zu wirken.
Wer mehr über das Land erfahren möchte, findet im Anhang einen kleinen Sprachführer, weitere interessante Fakten und kindgerechte Links für eine Internetrecherche. In jedem Band steckt selbst für Erwachsene viel Neues. Wer wusste schon, dass der Halbgott Maui die Sonne in den Vulkankrater eingesperrt haben soll, weil sie zu schnell über den Himmel zog, oder dass der Schmutzfink in Österreich Saubartl heißt oder dass viele Khmer ungern mit dem Kopf gen Westen schlafen, weil dort die Himmelsrichtung des Gottes des Todes ist? Illustriert wird die Serie von der Autorin, die mit naturalistischer Aquarelltechnik den Kindern eine faszinierende Welt näherbringen will.
Die blaue Perle ist eine Metapher für unsere Erde: kostbar und geheimnisvoll. Dass sie nach zwei Tagen an einen Freund in einem anderen Land weitergereicht werden muss, symbolisiert, dass die Erde nicht unser Eigentum ist, sondern ein Besitz für eine begrenzte Zeit. Die Autorin Mo Anders will mit ihrer Kinderbuchserie zu einem besseren internationalen Miteinander beitragen. Wenn Mädchen und Jungen mit Protagonisten aus anderen Ländern gemeinsam fiebern, dann werden sie neugierig auf fremde Kulturen. Zu der Serie gibt es Quizfragen bei Antolin, dem Online-Portal zur Leseförderung.
Autoreninfo

Mo liebt das Reisen. Das Fernfieber packte sie im Alter von fünfzehn Jahren auf einer Reise mit der Deutschen Sportjugend nach Japan. Mo war begeistert von der fremden Sprache und Mode. Sie kleidete sich mit ihrer Freundin in Kimonos. Sie begleitete den Gastvater auf seiner nächtlichen Polizeipatrouille. Sie staunte über beheizte Klositze und über präzise Wachsnachbildungen von Eisbechern in den Restaurantschaufenstern. Seither ist Mo fasziniert von den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Kulturen. Mit dem Rucksack zog sie viele Male quer durch Europa, Amerika und Australien. Das Reisefieber lockte Mo in mehr als dreißig Länder. Und sie weiß: Das Kribbeln hört nie auf. Ihre Koffer packt sie in Rekordzeit, wenn es heißt: Recherche zum neuen Buch, bitte.
Geburtsort der neuen Kinderbuchserie "Die Reise der blauen Perle" ist Maui. Dorthin reiste Mo mit ihrer Familie. Mangels Kinderbücher im Reisegepäck erfand sie die Geschichte eines Kindes, das sich mit einem Delfin anfreundet. Jeden Abend folgte ein weiteres spannendes Abenteuer, in das Mo neben Phantasie auch die Informationen zum Ausflug des nächsten Tages schmuggelte.
Sie erfand zwei Freunde, die wagemutig nach einem versunkenen Schatz tauchen, mühsam den Vulkan Haleakala bestiegen, gebannt die imposanten Buckelwale in der Bucht beobachteten oder beim Luau neugierig hawaiianische Spezialitäten kosteten. Eines Tages tappte Mos jüngste Tochter mitten in der Nacht barfuß ans Bett und weckte Mo mit der Forderung, die Geschichte sofort weiterzuerzählen. Die Idee für eine Abenteuerserie, in der Kinder Besonderheiten von Ländern entdecken, war geboren. Während ihres späteren Kalifornien-Aufenthalts begann Mo mit dem Schreiben ihrer Bücher.
Mo lebt mit ihrer Familie in Berlin und freut sich über Nachrichten auf der Facebook-Seite zur Serie: „Die Reise der blauen Perle"
Meine Meinung
Hier kommen wir zum dritten Teil, der weltweiten Reise der blauen Perle. Kambodscha heisst das Land und wir treffen hier auf einen kleinen Jungen und zwei Gibbonaffen.
Wieder schildert die Autorin kindergerecht verschiedene landestypische Besonderheiten über die Natur und Kultur, Fauna und Flora, und natürlich auch den Bräuchen der Menschen. In einem flüssigen und leichten Schreibstil sollte es jedem leicht fallen, der Geschichte zu folgen und einen kleinen Einblick in das Land Kambodscha erhalten. Kurze knappe Sätze erleichtern es dem kleinen Leser dem Text zu folgen. Durch die kurze Kapitelwahl lässt sich auch schnell eine Pause einlegen, um die gewonnenen Eindrücke zu verarbeiten. Auch wenn Heng manches Mal mehr über das Leben der Gibbons wusste, wie sie selbst, bekommt man einige Fakten zu lesen, die nie ausufernd belehren oder den Text langweilig machen. Es bleibt immer spannend und informativ zugleich.
Bilder und auch die bildliche Sprache unterstützen die Geschichte, wenn wir mit Heng auf Entdeckungstour und Rettungsaktion gehen. Sehr schön gemalt übrigens :-)
Die Vokabelliste und der kleine Einblick in die Sprache am Ende des Buches ist wieder eine Bereicherung der Geschichte. Hier kann man kleine Vokabeln lernen und sehen, was das ein oder andere bedeutet.
Das Cover ist auch hier wieder passend gestaltet und bietet auch die Zugehörigkeit zu der Reise der blauen Perle. Wie auch schon in den Bänden davor find ich die Gestaltung kindgerecht und macht neugierig. Dabei helfen auch die handgemalten Zeichnungen sich die Geschichte besser vorzustellen.
Dieses Mal muss ich allerdings kritisieren. Die Gibbons waren mir zu vermenschlicht. Allein die Geschichte mit dem "Müssen" würden freilebende Affen ja nicht berücksichtigen. Ein bisschen mehr Wildheit hätte ich mir gerne gewünscht.
Da ich das Buch allerdings aus der Sicht eines Erwachsenen lese, kann es gut sein, das Kinder das nicht so sehr stört. Deswegen kann ich dieses Buch wieder ohne schlechtes Gewissen empfehlen.

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