Misstrauen …

es gibt Menschen, die tun sich sehr schwer zu vertrauen.
Meistens sind schlechte Erfahrungen wie Demütigung, Herabsetzung oder Kränkung die Ursache. Sie haben als Selbstschutz gelernt, sich aufgrund dieser Erlebnisse zu verschliessen. Still und ängstlich sind sie geworden, misstrauisch und verschlossen, sie lassen keinen an sich heran. Sie können sich niemand öffnen, oft vertrauen sie nicht einmal ihrem engsten Familienkreis.
Nicht, weil sie nicht wollen. Nein, weil sie nicht können. Sie haben verlernt offen zu sein. Sie rechnen bei jeder Begegnung hintergangen zu werden, erwarten vermeintliche Angriffe.

Doch immer wieder bekommen sie eine Chance. Eine helfende Hand die ihnen entgegengestreckt wird, eine Geste der Freundschaft. Doch der Mensch kann nicht darauf reagieren, er ist nicht in der Lage, all das zu erkennen. Durch sein Seelenfenster das verschlossen wurde, fällt kein Lichtschein mehr.

Misstrauen …

Und doch lässt sich dieses Fenster öffnen. Zuerst ist ein kleiner Spalt zu sehen und dann, irgendwann … ist das Fenster ganz weit offen und die Seele wird mit strahlendem Sonnenschein durchflutet. Es geht, wenn der Mensch lernt zu vertrauen. Doch beginnen muss er bei sich. Er muss lernen, auf sich zu vertrauen.

Immer wieder bekomme ich Menschen geschickt, die dieses Schicksal tragen müssen, es aber so nicht wollen.
Ihnen zu helfen sich zu öffnen, ist ein schwieriger Weg. Denn auch mir misstrauen sie. Sie haben eine unglaubliche Angst, verletzt oder hintergangen zu werden. Doch es geht, sie lernen gute Erfahrungen zu machen. Es geht langsam, in winzigen Schrittchen, aber es geht.

Man muss wissen: so jemand, wird niemals ein sehr offener Mensch sein können, er wird immer zurückhaltend bleiben, immer beobachtend. Kommt ihm jemand zu nahe, zieht er sich sofort zurück.

Misstrauen …
Fotos: © Dagmar Hiller

Ich vergleiche das mit einer HäuschenSchnecke. Tippt man an einen der Fühler … schwupps, ist sie im Haus verschwunden. Doch wenn man wartet, Geduld hat und ruhig bleibt, kommt sie langsam, ganz langsam wieder hervor und bewegt sich weiter.

So ist es auch, wenn man einem Menschen begegnet, der extrem misstrauisch ist. Man braucht sehr viel Geduld und Verständnis für ihn. Denn beim leisesten Misston zieht er sich zurück. Doch dann … nicht abwenden, bitte warten … vorsichtig und langsam kommt er wieder zurück. Wenn man dann gelassen und neutral mit ihm umgeht, lernt er mit der Zeit, Vertrauen zu fassen.
Das Misstrauen wird schwächer oder lässt sogar ganz nach, und man hat einer empfindsamen Seele wieder auf ihren Lebensweg geholfen.
Eine wunderbare Erfahrung für beide Seiten, dem Hilfesuchenden und dem Helfer.


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Ich weiß nicht was ich will.