Minijober dürfen mehr verdienen

Rund sieben Millionen Minijobber verdienen sich in Deutschland bis zu 400 Euro dazu oder arbeiten ausschließlich auf geringfügiger Basis – letzteres überwiegend Frauen. Sie dürfen sich freuen, denn die Obergrenze ihres Nebenverdienstes steigt erstmals seit 2003 auf künftig 450 Euro. Das beschloss der Bundestag am 25.10.2012. Die Oppositionsfraktionen stimmten geschlossen dagegen und begründeten ihre Ablehnung damit, dass Minijobs arbeitsmarktpolitisch eine “Sackgasse” seien und die Tätigkeiten unterbezahlt wären. Gleichzeitig mir der Anhebung der Verdienstgrenze soll eine Versicherungspflicht zur gesetzlichen Rentenversicherung eingeführt werden. Von dieser können sich Minijobber jedoch auf Antrag befreien lassen (“Opt-out”), was die Bundesregierung in etwa 90 Prozent aller Fälle für wahrscheinlich hält.


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