[MINI-REZENSZION] "Der Prophet des Todes" (Band 3)

Cover
[MINI-REZENSZION] Der Autor
Vincent Kliesch wurde in Berlin geboren. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Restaurantfachmann und arbeitete danach mehrere Jahre in der Gastronomie. Dabei entstand auch die Idee zu seinem ersten Thriller Die Reinheit des Todes, der auf Anhieb zu einem großen Erfolg wurde. Wenn Vincent Kliesch nicht schreibt, steht er als Moderator und Stand-Up-Comedian auf der Bühne. ProduktinformationLink zu Amazon
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (17. April 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442377978
ISBN-13: 978-3442377978
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 3,4 cm
Leseprobe
Quelle: Randomhouse  *lies mich*
Alle, die diese Trilogie noch lesen möchten und die Vorgängerbände nicht kennen, sollten an dieser Stelle besser nicht weiter lesen!
Die Geschichte... Eine geheimnisvolle Weissagung kündet einen Mord an, der tatsächlich eintritt. Bald trifft die nächste Todesprophezeiung ein und das LKA Berlin steht vor einem Rätsel. Kurz darauf erhält auch Hauptkommissar Julius Kern eine tödliche Voraussage und wird deshalb von dem Fall abgezogen. Doch er recherchiert inoffiziell weiter, denn anscheinend kann nur ein Treffen mit seinem Erzfeind Tassilo Michaelis Licht ins Dunkel bringen...   Meine Meinung: "Der Prophet des Todes" nennt sich der 3. und letzte Band der Julius Kern-Trilogie, die in Berlin bzw. teilweise in London spielt. Seit "Der Todeszauberer" sind 2 Jahre vergangen. Ein mysteriöser Fall bringt Julius Kern an seine Grenzen. Dieses Mal ermittelt er gemeinsam mit seinem Kollegen Dennis Baum und Quirin Meister vom KA Berlin. Der ehrgeizige Hauptkommissar greift gern zu unkonventionellen Ermittlungsmethoden und versteht es, sich in die Täter hineinzuversetzen. Inzwischen ist Kerns Tochter Sophie 14 Jahre und macht ihren Eltern das Leben schwer. Dennis steht vor der Hochzeit mit Suzie und Dezernatsleiterin Daniella Castella hilft bei den Hochzeitsvorbereitungen.   Auch im  finalen Teil sind wieder viele bekannte Charaktere mit von der Partie, die mit vielen Facetten, Ecken & Kanten versehen wurden und eine beachtliche Weiterentwicklung durchgemacht haben. Vincent Kliesch hat mit "Der Prophet des Todes" einen Trilogie-Abschluss der Extraklasse erschaffen. Neben der großartigen Romanidee samt hervorragend gelungener Umsetzung gibt es hier geschickt gelegte falsche Fährten, ungeahnte Wendungen und Irrwege am laufenden Band. Dadurch ahnt man nicht, was als nächstes passieren könnte und wird mit einem erstaunlichen Ende überrascht.    "Der Prophet des Todes" ist nichts für Leser mit schwachen Nerven, denn im 3. Band geht es in Sachen Gewalt & Leichen ganz schön zur Sache. Selbst hartgesottene Thriller-Leser kommen hier voll auf ihre Kosten. Wer morbide Tötungsarten samt viel Blut und Gemetzel nicht mag, den wird "Der Prophet des Todes" wahrscheinlich abschrecken. Der Thriller gestaltet sich vom Anfang bis zum bitteren Ende temporeich und zieht einen förmlich in die Geschichte hinein. So kommt keine Langeweile auf, denn der Spannungsbogen bleibt durchgehend gespannt. Erzählt werden die spannenden Geschehnisse  größtenteils (in der 3. Person) aus dem Blickwinkel von Julius Kern, aber auch von Tassilo und anderen Nebencharakteren. Ein Handlungsstrang beschreibt, wie die Suche nach dem Mörder in Berlin vorangeht, ein weiterer Strang führt uns nach London, wo Tassilo Michaelis sein Unwesen treibt.  Dank der fesselnden Schreibweise von Vincent Kliesch und der kurzen Kapitel lassen sich die 384 Seiten rasant lesen.
FAZIT:
"Der Prophet des Todes" ist ein grandioses Trilogie-Finale, das mich auf ganzer Linie überzeugt hat. Gemeinsam mit dem sympathischen Ermittler Julius Kern gehen wir auf Mörderjagd und werden mit einem erstklassigen Thriller und Hochspannung am laufenden Band belohnt. Für diesen beeindruckenden Schlussakt vergebe ich packende 5 (von 5) Punkte.   [MINI-REZENSZION]