[MINI-REZENSION] "Nun ruhet sanft" (Band 7)

Cover

[MINI-REZENSION]

Quelle: Ullstein

Die Autorin
Inge Löhnig studierte an der renommierten Münchner Akademie U5 Grafik-Design. Nach einer Karriere als Art-Directorin in verschiedenen Werbeagenturen machte sie sich mit einem Designstudio selbstständig. Heute lebt sie als Autorin mit ihrer Familie und einem betagten Kater in der Nähe von München. "Deiner Seele Grab", der letzte Band der Kommissar-Dühnfort-Serie, schaffte auf Anhieb den Sprung auf die Bestsellerliste. www.inge-loehnig.de
*Produktinformation*
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: List Taschenbuch (8. Mai 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 354861227X
ISBN-13: 978-3548612270
Größe und/oder Gewicht: 12 x 2,6 x 18,7 cm


Leseprobe
Quelle: bic-media.com 
*lies mich*
Alle, die diese Serie noch lesen möchten und die Vorgängerbände nicht kennen, sollten an dieser Stelle besser nicht weiter lesen!
Die Geschichte... Kriminalhauptkommissar Dühnfort wird an einen grausigen Tatort gerufen. Das Haus der Familie Sassen ist abgebrannt und in dem Haus finden sich die Leichen der Mutter und der Kinder Sophie und Leon, die vor dem Brand erschossen wurden - sogar vor den Haustieren hat der Täter nicht halt gemacht. Dieser Fall berührt Dühnfort sehr, denn er hat soeben erst erfahren, dass er Vater wird bzw. dass seine Freundin Gina schwanger ist. Die Spur führt zu dem Familienvater, Dr. Tom Sassen, doch dieser bestreitet die Tat vehement...
Meine Meinung in Kurzfassung: Kauf-/Lesegrund: Da ich diese Krimiserie liebe, musste ich auch unbedingt den aktuellen Band haben und lesen.

Reihe: 7. Band der Konstantin Dühnfort-Reihe, knüpft an den 6. Band "Deiner Seele Grab" an (beginnt ca. 9 Monate nach Band 6).

Handlungsschauplatz: Der Schauplatz wurde erneut nach München verlegt.

Handlungsdauer: Die Geschichte beginnt am 17. August und dauert schätzungsweise mehrere Tage.

Hauptperson: Der 44-jährige Kriminalhauptkommissar Konstantin "Tino" Dühnfort arbeitet für die Münchner Kripo und verlässt sich gern auf sein Bauchgefühl. Der Ermittler liebt guten Kaffee, italienisches Essen und seine Freundin, mit der er zusammenlebt. Gina Angelucci, die 38-jährige Lebenspartnerin des Münchner Ermittlers ist schwanger und möchte ihren Kollegen in der Abteilung "Ungeklärte Mordfälle" noch nichts darüber erzählen, da sie sonst sofort in den Innendienst versetzt wird. Der sympathische und facettenreiche Kommissar Dühnfort ist mir nach nunmehr 7 Bänden ans Herz gewachsen und hat sich über die Jahre ansprechend weiterentwickelt, so dass man sich gut mit ihm identifizieren kann.


Nebenfiguren: Auch die mitwirkenden Nebenfiguren wie Tinos top-gestylter Kollege und Frauenheld Alois Fünfanger, der leicht unterkühlte Neuzugang Kirsten Tessmann, die mit Staatsanwalt Christoph Leyenfeld liiert ist, IT-Experte Meo oder neue Figuren wie der Tatverdächtige Nr. 1, Dr. Tom Sassen und sein Freund bzw. Kollege Karsten Prittwitz sind reizvolle Charaktere und fügen sich trotz der Vielzahl der Nebenfiguren gut in die Handlung ein.

Romanidee: Reizvolle Grundideemit gelungener Umsetzung, die uns in die Abgründe der menschlichen Seele entführt.

Erzählperspektiven: Neben dem Haupterzähler Tino Dühnfort schildern einige Nebenpersonen wie Dr. Karsten Prittwitz (in der 3. Person) die rasanten Geschehnisse aus ihrer jeweiligen Warte, was für Abwechslung sorgt. In kursiver Schrift erzählt der Täter in der Ich-Form über seine Gedanken und Taten.


Handlung: "Nun ruhet sanft" wartet mit einem spannendem Kriminalfall gepaart mit verschiedenen Erzählperspektiven und miteinander verwebenden Handlungssträngen, einigen Irrwegen, unerwarteten Wendungen & geschickt gelegten falschen Fährten auf. Leider hat sich mein Verdacht in Bezug auf den Täter bewahrheitet, außerdem enthält die Geschichte einige Längen sowie allzu ausgeschmückte Beschreibungen, wodurch sich der Krimi streckenweise ein wenig langatmig gestaltet. Der Fall ist abgeschlossen und macht Lust auf eine Fortsetzung.

Schreibstil & Co:  An der fesselnden Schreibweise und der  mitreißenden Sprache merkt man, dass Inge Löhnig ihr Handwerk versteht, denn trotz der detaillierten Schilderungen lassen sich die 432 Seiten sehr schnell lesen. FAZIT: Leider ist "Nun ruhet sanft" nicht der beste Krimi aus der Dühnfort-Buchreihe, was vor allem an der Vielzahl der Nebenfiguren, Sichtweisen und Handlungssträngen sowie an den enthaltenen Längen liegt. Dennoch hat mich der 7. Band angesichts der abwechslungsreichen und emotionsgeladenen Handlung, des sympathischen Ermittlers und des ausdrucksstarken Schreibstils eindrucksvoll unterhalten und bekommt deshalb von mir fantastische 4 (von 5) Punkte.

[MINI-REZENSION]  

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