[MINI-REZENSION] "Kuckucksbrut" (Band 2)


Cover

[MINI-REZENSION]

Quelle: Bastei Lübbe

Die Autorin
Melanie Lahmer, geboren 1974 in Rotenburg/Fulda, studierte Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie und lebt mit ihrem Mann und den drei Töchtern in ihrer Wahlheimat Siegen. "Kuckucksbrut" ist der zweite Fall für Natascha Krüger und ihre Kollegen von der Siegener Kripo. Melanie Lahmer ist Mitglied bei den "Mörderischen Schwestern" - der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautorinnen - und im "Syndikat" - Autorengruppe deutsche Kriminalliteratur.
*Produktinformation* Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2015 (15. Januar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 340417142X / ISBN-13: 978-3404171422
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3 x 18,5 cm

Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*
Alle, die diese Serie noch lesen möchten und den Vorgängerband nicht kennen, sollten an dieser Stelle besser nicht weiter lesen! Die Geschichte... Hartmut Sänger, der an einem historischen Wanderführer über das Siegerland schreibt, entdeckt bei Recherchen auf einem alten Richtertisch bei Wilnsdorf eine halbnackte Leiche. Doch was weshalb hat der Täter die tote Frau auf dem historischen Tisch deponiert und hat die Tarotkarte neben dem Opfer zu bedeuten. Die Spur führt in den kleinen Ort Weissbach und während die Polizei dort mit den Ermittlungen beschäftigt ist, hat der Täter sein nächstes Opfer bereits im Visier...
Meine Meinung in Kurzfassung:
Kauf-/Lesegrund: Nach "Knochenfinder" habe ich über ein Wiedersehen mit Sanela Beara gefreut. Leider nimmt der Titel für meinen Geschmack zu viel vorweg.
Reihe: 2. Band der Natascha Krüger-Reihe, knüpft an den 1. Band "Knochenfinder" an.
Handlungsschauplatz: Der Schauplatz wurde in die deutsche Stadt Siegen bzw. in das fiktive Dorf Weissbach im Siegerland verlegt und überzeugt mit bildhaften Orts- und Schauplatzbeschreibungen.
Handlungsdauer: Nach dem Prolog beginnt die Story im August und dauert mehrere Tage.
Hauptperson: Natascha Krüger stammt aus Köln und arbeitet bei der Kripo in Weidmann, einem Stadtteil von Siegen. Die 27-jährige Kriminalkommissarin liebt ihren Job und besitzt die Fähigkeit zur Synästhesie. Und auch der aktuelle Fall, der sie nach Weissbach führt sowie, dass sich ihr Bruder bei seiner Familie nicht meldet, bringt die Ermittlerin bald an ihre Grenzen... Natascha Krüger ist eine interessante und facettenreiche Protagonistin mit Ecken & Macken, deren Potential allerdings nicht ganz ausgeschöpft wurde.
Nebenfiguren: Die Nebencharaktere wie der pedantische Kriminaloberkommissar Jörg Lorenz, der problembehaftete Kriminalhauptkommissar Hannes Winterberg, die junge Computerspezialistin Kim Schröder, Staatsanwältin Eleonore Kraft sowie diverse Bewohner von Weissbach sind trotz ihrer Vielzahl gut ausgearbeitete Persönlichkeiten, die sich ansprechend in die Handlung einfügen.
Romanidee: Reizvolle Grundidee, die solide umgesetzt wurde.
Erzählperspektiven: Neben der Haupterzählerin Natascha schildern auch andere Figuren wie die junge Mutter Ella Steinseifer, die sich beobachtet fühlt und der Täter (in der 3. Person) die rasanten Geschehnisse aus ihrer jeweiligen Warte, was für Abwechslung sorgt.
Handlung: "Kuckucksbrut" wartet mit einer durchwegs spannenden Story samt verschiedenen Erzählperspektiven und miteinander verwebenden Handlungssträngen, einigen Irrwegen, unerwarteten Wendungen und Turbulenzen auf. Da sich der 2. Band rund um Natascha Krüger manchmal in Nebensächlichkeiten verzettelt und kleine Längen birgt, zieht sich der Krimi streckenweise und bremst den Lesefluss etwas, außerdem hat sich meine Vermutung in Bezug auf den Täter bewahrheitet.
Schreibstil & Co:  Vervollständigt wird das neuste Werk von Melanie Lahmer durch die ausdrucksstarke Schreibweise, unterhaltsame Dialoge und Kapitel in angenehmer Länge.
FAZIT:
Wer von "Knochenfinder" begeistert war, wird auch "Kuckucksbrut" mögen, auch wenn mir persönlich der Vorgänger besser gefallen hat, auch wenn diese Lektüre schon einige Zeit zurückliegt. Mit "Kuckucksbrut" hat Melanie Lahmer einen Kriminalroman erschaffen, der mit einer interessanten Story vollgepackt mit Lokalkolorit und Wirrungen sowie einem packenden Schreibstil aufwartet. Da "Kuckucksbrut" eine ausbaufähige Hauptperson, unzählige Nebenfiguren, Längen und ausgeschmückte Beschreibungen enthält, vergebe ich an dieser Stelle bescheidene 4 (von 5) Punkte.
[MINI-REZENSION]



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