[MINI-REZENSION] "Die Auslese: Nur die Besten werden überleben" (Band 1)

Cover

Quelle: Randomhouse

Die Autorin
Joelle Charbonneau begann mit dem Schreiben, als sie noch Opernsängerin war. Heute ist die Schriftstellerei ihre größte Leidenschaft. Joelle Charbonneau lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nähe von Chicago. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet sie als Schauspiel- und Stimmtrainerin.
*Produktinformation*
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag (26. August 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764531177 / ISBN-13: 978-3764531171
Originaltitel: 
The Testing (Book I)
Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 3,4 cm

Leseprobe
Quelle:  bic-media.com  *lies mich* 


Die Geschichte...
Ein furchtbarer Krieg hat die Welt beinahe zerstört und nun ist die übrig gebliebene Bevölkerung dabei, alles nach den "7 Stadien des Krieges" wieder aufzubauen und in Kolonien einzuteilen. Doch leider ist das nicht so einfach, denn Verseuchung, Chaos, Nahrungsknappheit und Armut sind an der Tagesordnung. Jedes Jahr wählt das Vereinigte Commonwealth die klügsten Schulabsolventen jeder Kolonie für ein Studium aus, damit sie ihre Talente einsetzen, um die Erde wieder bewohnbar und wohlhabend zu machen. Nur die Besten überleben die Auslese!  Cia lebt mit ihrer Familie in der Five-Lakes-Kolonie und hat ihr ganzes Leben darauf hingearbeitet, zur Auslese eingeladen zu werden. Als ihr Traum wahr wird, erzählt ihr Cias Vater von seiner Auslese (trotz der Erinnerungen, die nach dem Auslese-Prozess gelöscht wurden, hat er noch immer Alpträume) und warnt sie, niemandem zu vertrauen. Mit ihren 16 Jahren ist eine der jüngsten Teilnehmer, die an den Prüfungen teilnehmen und bald muss sie entscheiden, wie sie am besten die schwierige Auslese besteht und wer Freund oder Feind ist...
Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Da ich gerne Dystopien lese, hat mich "Die Auslese: Nur die Besten werden überleben" angesprochen.
Reihe: 1. Band der Die Auslese-Reihe
Handlungsschauplatz: Die Geschichte spielt sich im Vereinigten Commonwealth (ehemals Amerika) ab.
Hauptperson: Malencia "Cia" Vale, 16, wohnt mit ihrer Familie in der Five-Lakes-Kolonie, wo sich ihr Vater und ihre älteren Brüder um den Anbau von genveränderten Pflanzen kümmern. Cia dagegen ist sehr technikbegabt und beschäftigt sich lieber mit mechanischen und elektrischen Dingen. Die 16-jährige  ist etwas schüchtern und wünscht sich nichts sehnlicher, als zur Auslese zugelassen zu werden... Cia ist eine sympathische, facettenreiche Protagonistin, die zudem noch klug, mutig und mitfühlend ist - Eigenschaften, die sie auf dem Weg nach Tosu-Stadt gut gebrauchen kann.
Nebenfiguren: Auch Tomas Endress, Rourke Malach und Zandri Hicks aus Cias Abschlussklasse nehmen an der Auslese teil und sind reizvoll Persönlichkeiten, die sich gut in die Handlung einfügen. 
Romanidee: Erinnert mich ein klein wenig an "Die Bestimmung" bzw. "Die Tribute von Panem" und wurde trotz der nicht ganz neuen Romanidee ansprechend umgesetzt.

Erzählperspektive: Ich-Erzählerin Cia schildert die rasanten Geschehnisse aus ihrer Sicht. Es ist interessant, mitzuerleben, welche Aufgabe Cia und die anderen Auslese-Teilnehmer lösen müssen und nach welchen Kriterien aussortiert wird.
Handlung: "Die Auslese: Nur die Besten überleben" birgt eine abenteuerliche & spannende Geschichte mit vielen ungeahnten Wendungen, Irrwegen & ein wenig Romantik. Der 1. Band endet mit einigen offenen Fragen und macht Lust auf den 2. Band.
Schreibstil & Co:  Komplettiert wird die Story mit einer fesselnden, emotionsgeladenen Schreibweise, der angenehmen Sprache und einer leicht düsteren Atmosphäre. Die Kapitel hätten jedoch kürzer sein dürfen, lange Kapitel bremsen meiner Meinung nach den Lesefluss etwas. FAZIT:
"Die Auslese: Nur die Besten überleben" nennt sich der gelungene Auftakt dieser Jugendbuch-Reihe. Trotz Ähnlichkeit mit bereits da gewesenen Dystopie hat mich die Geschichte von Anfang an in ihren Bann gezogen und mich dank der rasanten Story , der jugendlichen Protagonisten sowie der spannungsgeladenen Schreibweise wunderbar unterhalten. Dafür vergebe ich mitreißende 4 1/2 (von 5) Punkte.


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