,,Minderheitenessen"

Geht es um Minderheiten, kommt es in der Politik oft dazu, dass ihre Interessen oder - wie in diesem Falle - auch ihre Gesundheit weniger beachtet werden. Es ist so, wie Thilo Bode  (Geschäftsführer der Verbraucherorganisation Foodwatch) sagt: "Es fehlt der öffentliche Druck, damit die Behörden handeln. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit gilt aber auch für Minderheiten."
Doch welches Lebensmittel ist diesmal belastet oder gammelt gar vor sich hin? Es handelt sich nicht um
BSE - verseuchtes Rindfleisch, nicht um Gammelfleisch für Döner und auch nicht um Dioxineier.
Obwohl wir mit Dioxin schon richtig liegen.
,,Minderheitenessen Diesmal trifft es die Schafsleber, das zentrale Organ des gesamten Stoffwechsels und zudem ein Organ, das von
,,nur(!!) rund 750.000 Menschen mindestens einmal pro Monat [konsumiert wird] - die meisten sind türkischer Abstammung".
Niemand weiß, wie das Dioxin in den Schafsorganismus gelangt, aber den Verkauf verbieten?
Wozu denn, betrifft ja nur einen kleinen Teil der Bevölkerung, die werden sich schon nicht groß beschweren...
Dabei hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), also eine öffentliche und wissenschaftliche Einrichtung im Dienste des BMELV, bereits 2009 festgestellt:
   ,,In 94 Prozent von 140 Leberproben aus sechs Bundesländern sei mehr des Gifts enthalten als  von der EU erlaubt." [Link]
 Doch trotz Forderungen der Länder, dass der Bund gefälligst ein Verkaufsverbot
anordnen soll, bleibt dieser handlungsunwillig und schiebt die Verantwortung auf die einzelnen Länder selbst.
Interessant ist auch der TAZ-Artikel von 2009 zu dem Thema, klingt recht ähnlich, nicht wahr?
 Als Quelle für die Zitate und das Bild diente: http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/dioxin-in-der-leber/

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