Mikronährstoffe in der Schwangerschaft

Ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen ist während einer Schwangerschaft besonders wichtig - für Mutter und Kind

Ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen ist während einer Schwangerschaft besonders wichtig – für Mutter und Kind

Während der Schwangerschaft brauchen Sie mehr Vitamine und Mikronährstoffe. In erster Linie werden die verfügbaren Nährstoffe jetzt nämlich für Ihr Kind verwendet. In Ihnen entsteht ein kleiner Mensch: Der kleine Körper, alle Nerven, jede Zelle wird komplett neu aufgebaut – und zwar aus den Nährstoffen, die Ihr Körper liefern kann. Deshalb ist es jetzt wichtig, dass Sie sich rundum gesund ernähren, denn dann kann Ihr Körper möglichst viel von dem bereitstellen, was Ihr Kind für seine gesunde Entwicklung braucht.

Auf welche Mikronährstoffe besonders achten?

Mit den meisten Vitaminen sind Sie auch in der Schwangerschaft bei einer ausgewogenen Ernährung mit Vollkornprodukten, Milch und Milchprodukten, Fisch, Fleisch und Gemüse gut versorgt. Dies gilt allerdings nicht für Folsäure und auch nicht immer für die Mikronährstoffe Eisen und Jod, die ebenfalls für die gesunde Entwicklung des Kindes gebraucht werden. Eine Unterversorgung mit diesen Mikronährstoffen kann das Risiko einer Frühgeburt erhöhen oder dem Ungeborenen schaden.
Am stärksten ist der Bedarf an Eisen erhöht, denn er verdoppelt sich in der Schwangerschaft von 15 auf 30 mg. Auch der Bedarf an Folsäure ist jetzt fast doppelt so hoch und von den anderen Vitaminen der B-Gruppe brauchen Sie auch 20 bis 50 % mehr als sonst.

Folsäure – in der Schwangerschaft sehr wichtig

Folsäure (Vitamin B9) spielt eine große Rolle bei der Zellbildung. Deshalb ist dieser Nährstoff für eine schwangere Frau besonders wichtig, um Fehlbildungen des Kindes – zum Beispiel dem sogenannten offenen Rücken (Spina bifida) oder der Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte – sowie dem Risiko einer Frühgeburt vorzubeugen.
Folsäure ist in den meisten frischen grünen Gemüsen und Salaten, in Grünkohl, Rosenkohl und Eigelb sowie in Früchten enthalten. Auch Bohnen, Haferflocken, Pilze, Brokkoli, Rindfleisch, Feldsalat und Spargel sind reich an Folsäure.

Nahrungsergänzungsmittel? – ein klares Ja! (nach Absprache mit Ärzten)

Während der Schwangerschaft sollten Sie täglich 550 Mikrogramm Folsäure zu sich nehmen. Auch bei ausgewogener Ernährung fällt es schwer, diesen Bedarf zuverlässig zu decken. Der Nährstoff wird durch Hitzeeinwirkung rasch zerstört und ist überhaupt recht empfindlich. Deshalb ist eine zusätzliche Zufuhr von 400 Mikrogramm vor allem bis zum Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels notwendig.

Selbst bei sehr bewusster und gesunder Ernährungsweise ist es schwierig, den zusätzlichen Bedarf an bestimmten Nährstoffen und Vitaminen während der Schwangerschaft zuverlässig zu decken. Vor allem die Versorgung mit Folsäure, Eisen und Job sollten Sie in Absprache mit der Frauenärztin über ein Nahrungsergänzungsmittel sicherstellen.

Bild-Copyright © SOCIALisBETTER flickr CC BY 2.0


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