Mexikomauer oder Shutdown: Demokarten treiben Trump in die Enge

Donald Trump lernt gerade in einem atemberaubenden Crash-Kurs, wie hart das Regieren wirklich ist: Jetzt kann er sich möglicherweise auch eines seiner zentralsten Wahlkampfversprechen abschminken – die Mexikomauer.

Die Demokraten machten gerade klar: Trump müsse die Wahl treffen zwischen Milliarden-Budgets für den Mauerbau oder der Stilllegung der US-Regierung.

Der Countdown zum “Government Showdown” tickt – und der Streit um den umstrittenen Grenzwall avanciert bei dem Drama zur zentralen Causa.

Bis Freitag muss der Streit um den neuen US-Etat gelöst sein, sonst droht 1,2 Millionen US-Beamten und Werkverträglern der Zwangsurlaub. Die Opposition stellte einen Kompromiss in Aussicht. Allerdings: Trump müsste die veranschlagten Milliarden-Zahlungen für den Mauerbau zurückziehen.

Die “Dems” drängten ihn bei dem Poker in die Enge:

  • Trump kann es sich kaum leisten, den Bau der so leidenschaftlich propagierte “Wall” aufzuschieben. Er würde seine bisher treuen Anhänger vergrämen.
  • Ein “Shutdown” hingegen wäre eine Riesenblamage – und eine neuer Höhepunkt der bisherigen Pleitenserie seit seiner Vereidigung. Er würde auch ausgerechnet exakt am hundertsten Tag seiner Amtszeit beginnen: An diesen Tag will Trump bei einem Wahlkampf-ähnlichen Auftritt in Pennsylvania seine Errungenschaften feiern.

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