Meine Handy Historie

Handys sind mittlerweile unser täglicher Begleiter geworden, kaum mehr wegzudenken, gelle.

Auch ich trage solch ein Teil mit mir herum, Du sicherlich auch.

In meiner Jugend habe ich davon nicht einmal geträumt, Telefone hatte auch nicht jeder im Ort. Wenn ich meinen Schulfreund am Ende des Ortes besuchte, dann konnte ich nicht vorher anrufen - die Familie hatte kein Telefon.

Apropos Telefone, die hatten bei uns noch eine Wählscheibe.

Meine Handy Historie

Erstkontakt

Meinen Erstkontakt mit einem Handy, ohne damals das Wort überhaupt zu kennen, hatte ich bei einem Schulfreund. Dieser trug eines Tages so ein Teil mit sich herum.

Damals dachte ich noch, was soll ich damit anfangen - so kann man sich irren.

Eines schönen Tages sah man mich aber doch in einen Shop in Darmstadt gehen und dort mein erstes Handy kaufen.

Das gute Stück war ein Motorola und ziemlich groß und schwer. Sogar eine Antenne konnte man ausziehen und dabei ziemlich wichtig aussehen. Fortan stand ich dann am Bahnhof und zog die Antenne, wow - ich war ein Held.

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Die Entwicklung geht weiter

Der Trend machte die Geräte dann immer kleiner und ich entschied mich für ein Zweithandy der Marke Siemens, damals gab es tatsächlich noch deutsche Hersteller.

Manchmal komme ich mir vor, als würde ich hier von Steinzeit erzählen.

Ein C25 zog bei mir ein, klein und blau und mit einer kleinen Antenne oben - diesmal nicht mehr zum Ausziehen. Dafür passte das Teil sogar locker in die Jackentasche.

Getragen habe ich es meist am Gürtel, quasi als Colt Ersatz, ich alter Cowboy.

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Jetzt kommt Farbe ins Spiel

Nachfolger vom guten C25 war ein S25 mit Farbdisplay, was man damals so nannte. Eigentlich war es nicht viel Farbe, die auf dem kleinen Display zu sehen war. Aber gut, ich war mächtig stolz.

Von Internet und Apps wagte man damals nicht in seinen kühnsten Träumen zu schwärmen.

Es dauerte jedoch nicht lange und ich kaufte mir ein S35 silber edition - Du ahnst es, ich blieb der Firma Siemens treu.

Auf dem S35 konnte man auch ins Internet, bzw. dessen mobilen Urvater. Und ich sage Dir, es war ziemlich teuer dort rein zu schauen und die Wartezeiten waren jenseits von Gut und Böse.

Das Farbdisplay war hier auch passe, dafür war keine Antenne mehr sichtbar. Auch aus heutiger Sicht war es ein schönes Gerät.

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Mein letztes Siemens Handy und Mailverkehr

Einen großen Schritt machte ich mit dem SX1, hier hatte ich einen kleinen Joystick und ich rief regelmäßig meine E-Mails ab. Wahnsinn, aber immer noch ein teurer Spaß.

Komisch war die Anordnung der Tasten rechts und links vom Display, habe ich gerne benutzt und es ist auch heute noch in meinem Besitz - als Andenken.

Wechsel zu Nokia und eine „echte" Tastatur

Damit ich etwas besser auf meine Mails antworten kann, ich bin nicht der beste Tipper auf der konventionellen Handytastatur gewesen, habe ich mir dann ein Nokia E75 beschafft.

Ein kleines Wunderstück, es hatte eine komplette Tastatur zum ausschieben und eine metallene Rückseite. Für mich auch heute noch ein schönes Gerät, halte ich in Ehren.

Allerdings, die Geschichte wiederholt sich, blieb auch dieses nicht wirklich lange in Benutzung ich entdeckte die Schwarzbeere.

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Erste Begegnung mit Blackberry

Von Blackberry hatte ich bereits gehört, damals galten diese Geräte als reine Managerhandys. Wichtige Leute, auch in vielen Kinofilmen, liefen mit diesen „Mailmaschinen" umher. Mich interessierten die Mailmöglichkeiten auch und so wird es Dich nicht wundern, dass eines schönen Tages ein Bold 9000 bei mir Einzug hielt.

Ein schönes Gerät und ganz in weiß - Roy Black hätte seine wahre Freude daran gehabt.

Das 9000 war toll, das Tippgefühl ließ mich in andere Sphären entgleiten und die Anmutung ließ einem an die Unendlichkeit glauben.

So lange wurde es dann doch nicht. Das Gerät habe ich verkauft.

Samsung trat auf den Plan.

Sprich zog bei mir ein, jedenfalls in Form eines Galaxy. Eine neue Welt.

Das Display war im Gegensatz zu meinen bisherigen Geräten ein Riese und was für Farben darauf zu sehen waren - heute würde man hierüber nur mitleidig lächeln. Aber damals.

Ok, als Beiwerk holte ich mir noch ein Blackberry Torch 9800 - einen richtigen Slider - nickt - und da merkte ich erstmals, bei Blackberry läuft nicht alles rund.

Die Rückseite wackelte, was für ein Frevel. Ich habe dieses Gerät wohl mehr genutzt als mein Galaxy - die Tastatur, Du hast es sicher erraten.

Aber die Zeiten änderten sich und immer neue Geräte kamen auf den Markt in einem immer schnelleren Rhythmus.

Ich merkte es, wenn mich Menschen mit irritierten Blicken ansahen, wenn ich beinahe beschämt meinen Torch aus der Tasche zog.

Ja, die Menschen können grausam sein.

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Ein Note 2 verändert mein Leben

Eines schönen Tages war es dann wieder soweit, ein neues Handy eroberte mein Herz. Der Name des schönen Stückes war Samsung Galaxy Note 2 und der Verkäufer im Teeladen riet mir damals davon ab - zu groß.

Hm, ich habe es doch genommen und nicht bereut.

Fortan arbeitete ich also mit Stift und ich tat es wirklich gerne - erinnerte mich an alte Zeiten, als ich noch mit kleinem Blog bewaffnet durch die Gegend lief. Plötzlich war ich digitalisiert, ich war fast schon ein Nerd, oh ja.

Zwischendurch wurde ich mit einem Samsung Omnia auf die Tastatur rückfällig, aber dies war nur eine sehr kurze Episode - ich war von meiner Tastatursucht, scheinbar, geheilt.

Es war nicht mein letztes Gerät der Note - Serie.

Nachfolger des Note 2 wurde das Note 4 und ich war hellauf begeistert, ein wirklich tolles Gerät. Es schlummert bei mir heute noch auf dem Gnadenhof für alte Smartphones.

Als kleines Backup hatte ich noch ein Samsung Galaxy S3 mini, es war viel besser als sein Ruf und es tut bei einer anderen Person auch heute noch täglich seinen Dienst.

Nächstes Zweitgerät wurde wieder ein Blackberry, diesmal das schöne Z10. Eine richtige Schönheit, wenn Du mich fragst - leider etwas schwach auf der Brust. Erstmals hatte ich eine „Powerbank" - ohne das Wort damals benutzt zu haben.

Und dann geschah es, ich wurde rückfällig.

Wie ein Junky schlich ich um den Teeladen und schaute verstohlen um mich, dann schlich ich doch hinein und unter der Jack kam ein Blackberry Q10 mit heraus.

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Von Blackberrys und dem Iphone

Das Q10 war viel kleiner als das Note 4, das Display war winzig und doch es verzauberte mich für eine Weile. Seinen Zauber hatte es in seiner Handlichkeit, ich konnte es plötzlich mit einer Hand bedienen und ich konnte auf der kleinen Tastatur flink wie ein Wiesel meine Texte tippen.

Obwohl, kann ein Wiesel eigentlich Texte tippen und haben Wiesel Smartphones? Lassen wir diese Stelle besser raus.

Mein letzter Blackberry war das Q10 nicht, das Passport erschien auf dem Markt und landete bei mir in der Einkaufstasche.

Kein schlechtes Gerät, aber leider gab es immer weniger brauchbare Apps und die sind wie der Sprit im Motor für ein gutes Smartphone.

Ich machte dann noch einen Versuch mit dem Blackberry Priv gemacht, wieder ein Slider. Aber so ganz zufrieden war ich damit nicht. Das Gerät war schön, keine Frage und der Slider gefiel mir auch, aber irgendwann war die Zeit gekommen.

Die Zeit ist reif - für Ernst Eiswürfel.

Was ich meine, mein erstes Iphone zog wie auf einer Parade in mein Herz. Und da ist es bis heute geblieben. Seither nutze ich treu mein Iphone 7 plus in Gold und wenn es etwas kleiner sein soll, dann begleitet mich ein goldenes Iphone SE.

Ich habe meinen Frieden gefunden - mal schauen wie lange 😉

Und damit sind wir, vorerst, am Ende meiner Handstory.

Die Bilder zeigen nur Handys aus meinem Besitz, die ich noch "zur Hand" hatte. Das C55 habe ich auch kurzzeitig genutzt und das Bosch habe ich gekauft, wie auch ein Motorola und es gleich in der Familie weitergereicht 😉

Was täte ich ohne meine treuen Begleiter, gelle.

Es grüßt Dich

Björn 🙂

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