Meine erste Motivtorte oder "Schuster bleib bei Deinen Leisten"

Vergangene Woche war es soweit: ich habe mich das erste mal an Fondant gewagt um damit eine Torte, bzw. einen Kuchen zu verzieren. Lange habe ich überlegt, was ich machen will, habe mich dann aber doch gegen Blümchen und für etwas eher schlichtes entschieden und das Ganze mit einem Tool-Test verbunden.

Getestet habe ich für Euch das "Heart Cake Pan Set" von Wilton, eine zweiteilige Backform mit der Ihr Herzen aus Buttercreme oder Sahne in einen Kuchen zaubern könnt.

Die Form besteht aus zwei Teilen. Man backt im Grunde genommen zwei Kuchen und setzt sie hinterher zusammen. Die Form ist stabil und, was ich persönlich sehr wichtig finde, die beiden Kuchenhälften passen plan und perfekt aufeinander. Viel kann ich eigentlich gar nicht schreiben, außer vielleicht noch, das die Antihaftbeschichtung dieser Formen der absolute Hammer ist. Der Kuchen, wenn vollständig ausgekühlt, läßt sich problemlos lösen und man braucht fast nicht zu spülen. Dafür gibt's von mir ne 1 mit Sternchen. Und den Preis von 19,99 EUR ist sie allemal wert. Vor allem wenn man das fertige Ergebnis sieht. Das gibt's weiter unten.
Nun aber zum Kuchen:
Ich habe mich für einen Schokokuchen mit Bananen-Buttercreme-Füllung entschieden. Die Mengenangaben habe ich durch einiges Rumbrobieren an die benötigten Mengen für beide Formen angepasst, wenn Ihr den Kuchen so nachbacken wollt ohne Herzform, nehmt Ihr von Allem einfach nur ein Drittel.
Ihr braucht:
300g Butter360g Zucker450g Mehl90g Kakao3 TL Backpulver6 Eier225ml Milch
1. Aus den Zutaten macht Ihr mit Hilfe des Handrührgeräts einen glatten Rührteig.
2. Den Teig verteilt Ihr gleichmäßig auf beide Formen und backt Ihn im vorgeheizten Backofen bei etwa 170 Grad Ober-Unterhitze gute 55 Minuten. Zum Schluß schaut immer mal wieder nach, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird. Ich habe zwischendurch immer mal ne Garprobe mit dem Holzspieß gemacht, er sollte außen nicht zu dunkel aber gleichzeit innen gar sein.
3. Lasst die Kuchen gut auskühlen. Sonst lauft Ihr Gefahr, dass Euch der Kuchen oder Teile dessen brechen. Ich habe die Kuchen noch etwas gestutzt, mir wäre der fertige Kuchen sonst zu hoch geworden. Ich habe am Boden jeweils etwa 1 cm abgeschnitten.
Bei der Füllung habe ich mich für eine Bananen-Buttercreme entschieden und einfach mal ein bisschen rumprobiert.
Für die Buttercreme habe ich genommen:
1Pck Vanillepuddingpulver500ml Bananennektar250g Butter 100g Puderzucker
1. Rührt das Puddingpulver mit einigen EL Bananennektar glatt, den Rest des Nektars bringt Ihr auf dem Herd zum Kochen. Gebt das gelöste Pulver dazu und lasst alles köcheln, bis die Masse fest wird. In ein Schälchen füllen und Klarsichtfolie auf den Pudding legen, so dass keine Haut entsteht. Das Ganze abkühlen lassen.
2. Es ist ganz wichtig, dass Pudding und Butter die gleiche Temperatur haben, sonst flockt die Butter aus. Ist mir passiert, sieht nicht so schön aus, tut dem Geschmack aber hier glücklicherweise keinen Abbruch.
3. Die Butter und den Puderzucker mit dem Rührgerät schön cremig rühren. Den Pudding ebenfalls. Dann beides zusammengeben und nochmal gut vermischen. Bis zur weiteren Verarbeitung kann die Buttercreme in den Kühlschrank.
4. Zum Schluss füllt man die Buttercreme in die Mulden der Form und setzt sie zusammen. Den Kuchen habe ich dann noch komplett mit Buttercreme eingestrichen bevor ich das Fondant aufgelegt habe. Die angegebenen Mengen reichen genau für die Füllung und das Bestreichen des "gestutzten" Kuchens aus. Unter Umständen braucht Ihr etwas mehr.
5. Das Ausrollen des Fondants ist eigentlich kein Problem, das eindecken ist schon ein wenig tricky, mit etwas Geschick und Übung klappt das aber wunderbar.
6. Aus rotem Fondant habe ich dann eine kleine Menge ausgerollt und wie ein Band zurechtgeschnitten und es um den unteren Rand gelegt. Dann noch ein kleines Schleifchen geformt und "Voila" fertig war das herzige Backwerk.
Ich will nicht gänzlich ausschließen nochmal einen Kuchen mit Fondant einzudecken, Deko aus Fondant ist sicherlich ne feine Sache und macht einiges her, aber ich muss sagen, dass uns der Geschmack des Fondants so gar nicht zusagt. Dazu kommt, das es doch eine ganz schöne Panscherei ist mit dem Ausrollen und Eindecken und glattstreichen etc. Auch wenn ich die tollen Kunstwerke aus Fondant wirklich bewundere, werde ich in Zukunft wahrscheinlich eher kleine Deko-Stücke aus Fondant machen, komplette Kuchen damit zu dekorieren, ist für meinen Geschmack etwas zuviel Zuckerzeugs.
Hier aber noch ein Bild vom Anschnitt, das kann ich Euch ja nicht vorenthalten

Die Form habe ich übrigens von Torten-Art. Dort bekommt Ihr Alles, was Ihr für die Tortenkunst und Tortendekoration braucht.

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