Mein Blog-Dilemma

Mein Blog-Dilemma


Veröffentlicht am 21 Juni 2013 - Tags: Entscheidungen Internet Marketing

Mir macht das Bloggen großen Spaß. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mal in die Statistik schaue, wie viele Besucher gekommen sind. Wer mich kennt weiß, dass ich generell gerne über mich erzähle und ein Blog ist das ideale Medium. Nun habe ich mich aber dummerweise in meiner Blogbegeisterung dazu hinreißen lassen und habe mal durch das Web geschaut, wie man das als Bloggerin richtig macht.

fragezeichen

Quelle: [email protected]


Die vielfältigen Ratschläge, die ich gefunden habe, stürzen mich nun in ein großes Dilemma. Denn ich muss nun eine Entscheidung treffen. Wie soll mein Blog denn sein? Was möchte ich erreichen?

Berühmt werden oder einfach so schreiben?


An anderer Stelle habe ich ja bereits erwähnt, dass ich berühmt werden will. (Ich will berühmt werden) Es wäre also schön, wenn dieser Blog dazu beitragen würde. Um dies nun zu erreichen, muss ich nach den diversen Auguren zu urteilen, eines ganz besonders beherzigen: Ich muss eine Nische finden, über die ich schreiben möchte.
Jetzt könnte ich ja einfach sagen, mein Autorinnendasein ist doch irgendwie eine Nische, aber ich befürchte, dass dies nicht im Sinne dieser Auguren ist. Denn ihr weiterer Tipp lautet: Blogartikel müssen den Lesern einen Nutzen bieten.
Aber empfinden die Leserinnen und Leser einen Nutzen, wenn sie Ausschnitte aus meinem Autorinnendasein lesen? Ich wünsche es mir, aber die Zweifel bleiben.

Animiert mein Dasein zum Buchkauf?


Jetzt kommt erschwerend hinzu, dass ich durchaus auch daran interessiert bin, dass sich Leserinnen und Leser für mein Buch interessieren. Natürlich soll mein Blog dazu ein wenig beitragen. Wenn ich wieder die bereits erwähnten Auguren zitiere, dieses mal diejenigen, die behaupten, die Geheimnisse des Self-Publishings zu kennen, dann fällt auf, dass diese den Autorenblog ebenfalls als wichtiges Instrument rühmen. John Locke, Koryphäe und Bestsellerautor, behauptet gar, mit einem geschickt gestalteten Blogartikel und dessen Verbreitung über Twitter 500.000 Bücher verkauft zu haben. (siehe  How I Sold 1 Million eBooks in 5 Months!)
Ich kann mir vielleicht noch vorstellen, dass Leser einen Nutzen in meinen Texten finden, aber dass ich eine Geschichte aus meinem bescheidenen Dasein erzähle und sich dadurch 500.000 Menschen bewogen fühlen, mein Buch zu kaufen, erscheint selbst mir als heilloser Optimistin nicht sehr naheliegend.

Was ist denn nun mein idealer Blogartikel?


Nun zermartere ich mir mein Hirn darüber, ob ich den ultimativen Blogartikel komponieren soll oder doch einfach das schreibe, das mich gerade bewegt. Muss ich dann jede Hoffnung abschreiben, dass dieser Blog eine wachsende Leserschaft erreichen wird? Der Gedanke schmerzt.
Ich habe mir daraufhin die Blogs einiger Autorenkollegen und -kolleginnen angeschaut. Die meisten schreiben einfach das, was sie gerade bewegt oder über aktuelle Buchprojekte. Da die meisten erfolgreicher sind als ich, kann es ja so falsch nicht sein. Das ist tröstlich.
Aber vielleicht hast du, liebe Leserin und lieber Leser, ja eine Idee oder einen Wunsch, über welches Thema du etwas von mir hier lesen möchtest. Schreib es mir. Vielleicht wird daraus mein idealer Blogartikel.
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