„Maximum Balloon“

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Maximum Balloon „Maximum Balloon“ (Interscope)
Man sollte eigentlich annehmen, dass mit dem Namen David Andrew Sitek mittlerweile jeder halbwegs musikalisch interessierte Mensch etwas anzufangen weiß. Für den informationsresistenten Rest hier noch einmal fettgedruckt: David Sitek ist für den intelligenten Pop das, was Rick Rubin für alternde Helden im Vorruhestand ist, ein Veredler, ein Zauberer, der Mann mit dem berühmten „Midas Touch“. Hauptberuflich als Mastermind für TV On The Radio tätig, ist er als Produzent mehr als begehrt und wem die Ehre zuteil wird, mit ihm zusammenarbeiten zu dürfen, darf sich glücklich schätzen – sein Name im Booklet ist pure Währung. Er stand den Yeah Yeah Yeahs und den Liars helfend zur Seite, erbarmte sich der sangestechnisch minderbegabten Scarlett Johansson und arrangierte das quirlige Debüt der Foals. Der Mann hat also zu tun.
Doch offenbar nicht so viel, als dass nicht noch etwas Zeit abfiele für sein Soloprojekt Maximum Balloon. Wie auch bei einigen anderen Hochkarätern in diesem Jahr wird auch hier nicht einfach nur musiziert, sondern kräftig gefeatured – Gästeliste galore! Ohnehin dabei, quasi mit Kollegenrabatt, Tunde Adebimpe (Absence Of Light) und Kyp Malone (Shakedown), auch Katrina Ford (Young Love) ist ein bekanntes TV-On-The-Radio-Darling und war schon auf den ersten Platten der Jungs mit von der Partie, ihre Band wiederum, Celebration, saß mit besagten Yeah Yeah Yeahs und Role Model Karen O. (Communion) gemeinsam im Tourbus.
Die Musik von Maximum Balloon unterscheidet sich indes nicht wesentlich von Siteks Stammkombo – ähnlich funky, flirrend und für Freunde des geschwungenen Tanzbeins gefährlich infektiös. Etwas abseits dieses erfolgversprechenden Schemas vielleicht der flotte Rap der Kollaboration mit dem Meister aller Mixtapes, Theophilus London – „Groove Me“sollte keine Schwierigkeiten haben, den Tanzboden zu rocken. „Young Love“ und „The Lesson“ wiederum kommen etwas wavig daher und passen trotzdem gut ins Gesamtbild. Wenig überraschend dagegen, dass auch David Byrne (Apartment Wrestling) im Kollektiv mitmischt, als anerkannter „Weltmusiker“ und Meister der Wandlungsfähigkeit kennt dieser Mann bekanntermaßen keinerlei Berührungsängste. Das Ende des bunten Reigens bildet Shivarees Ambrosia Parsley mit dem countryesken „Pink Bricks“ – und wir wissen, das David Sitek wieder einmal alles richtig gemacht hat. Ansonsten heißt’s jetzt schnell sein: Sitek sollte gerade frei – ... zu spät.
http://www.myspace.com/maximumballoon


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