MARHOLD hat uns was zu sagen

MARHOLD hat uns was zu sagen
MARHOLD hat uns was zu sagen

In diesem Blog wurde schon mehrfach auf die horrenden PR Ausgaben des Wiener Rathauses hingewiesen:
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=31858
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=32406

Wenn sich nun die Bundesregierung darauf geeinigt hat ihre Werbungskosten offen zu legen ist das ein guter Anfang.
http://derstandard.at/1297819809647/Regierungsinserate-Koalition-einigt-sich

Lt. OÖ Nachrichten betrifft das Gesamtvolumen der PR Ausgaben von Gebietskörperschaften und staatsnahen Betrieben 95 Millionen €. 
http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/art385,570496

Zusätzlich gibt es natürlich noch die Presseförderung )2010: 6,645 Mill € 
http://www.rtr.at/de/ppf/BesPF2010
und die Vertriebsförderung 2010: 2,44 Mill €
http://www.rtr.at/de/ppf/VertrPF2010
mit der man sich ja auch den guten Willen der Journaille kaufen kann ...
Mir scheinen diese Zahlen geschönt, wenn man weiß, dass z.B. Frankreich in den Topf 1 Milliarde fliessen lässt: 
http://derstandard.at/1284594494721/Frankreich-Eine-Milliarde-Pressefoerderung
Und ich kann diesem Blog nur zustimmen:
http://ungefragt.com/?p=963

Doch nun zum eigentlichen Thema:
Wie auch schon hier angesprochen, geht dzt eine massive Sparwelle durch den Wiener Krankenanstaltenverbund KAV,
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=32406
und Presseaussendungen zwischen Ärztekammer und Generaldirektor Marhold wogen hin und her:
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=34434

In einer unbeschreiblichen Beschwichtigungstour zieht Marhold nun durch "seine" Spitäler und spricht von Mißverständnissen und versucht "seine" Mitarbeiter beruhigen, dass ein Aufnahmestopp bei den Abteilungshelferinnen und eine Reduktion der Turnusärzte ohnehin nicht so schlimm wäre, und wir doch von der Wirtschaftskrise nichts spüren würden.

Die vorhandenen Gelder für substanzerhaltende Reinvestitionen fehlen. Das Reinvestbudget für große Häuser liegt so niedrig, dass nicht einmal ein defektes Großgerät ersetzt werden kann, aber in einer ganzseitigen BEZAHLTEN WERBUNG in HEUTE (vormals U-Bahn Express) spricht man von Modernisierung in den Wiener Gemeindespitälern.
Die Schliessung der Abteilungen am Wochenende wird als Effizienzsteigerung verkauft, dass dann die Hausärzte auch nicht erreichbar sind und die Patienten mit Komplikationen sich in überfüllte Ambulanzen am anderen Ende der Stadt drängen wird verschwiegen.

Hinter der Überschrift "Hochwertige medizinische Leistung und die Rekonvaleszenz daheim verbringen" verbirgt sich die Realität von vorzeitig entlassenen Patienten, die am nächsten Tag mit der Rettung wieder in ein anderes Spital gebracht werden müssen ...

Hinter dem Jubel über das EDV Programm OPERA, das die Anmeldezeiten für Operationen regelt, verbirgt sich die Realität, dass Notoperationen nicht durchführbar sind, weil EDV-technische Probleme auftreten.

ES IST UNERTRÄGLICH, DASS UNSER ALLER GELD DAFÜR EINGESETZT WIRD, DASS ÖFFENTLICHE BETRIEBE UNS ÜBER IHRE FINANZIELLEN NÖTE UND UNZULÄNGLICHKEITEN MIT BEZAHLTER PROPAGANDA HINWEGTÄUSCHEN, UND DAMIT LETZTENDLICH POLITISCHE WERBUNG BETREIBEN.
WIR HABEN EINEN ÖFFENTLICHEN UND ZWANGSFINANZIERTEN RUNDFUNK, WENN MAN DEN WÄHLER INFORMIEREN MÖCHTE, DANN BITTE ÜBER DIESE KANÄLE. WENN MAN DAS NICHT TUT, WEIL MAN ANGST DAVOR HAT, DASS DIE AUFGESTELLTEN NEBELGRANATEN HINTERFRAGT WERDEN KÖNNTEN, DANN SOLLTE MAN SCHWEIGEN.

Die angesprochene Werbeeinschaltung finden Sie hier, denn auf der HP von www.Heute.at fehlt sie natürlich:
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=35009 


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