Mal eben schnell die Welt retten

Mal eben schnell die Welt retten ist nicht – da kann man noch so viele noch so gutwillige Umweltpolitiker und Aktivisten in irgendwelchen Konferenzzentren einsperren und sie auf irgendwelchen Umweltgipfeln irgendwelche Agenden oder Resolutionen aushandeln lassen. Am Ende hält sich ja ohnehin keiner daran.

Der Umweltschutz ist auch gar nicht, was einschlägige Berichterstatter interessiert – die Machtverhältnisse hätten sich verschoben, stellt etwa die FTD anlässlich des Rio +20-Gipfels fest: Die Entwicklungs- und Schwellenländer lassen sich nicht mehr so leicht von den Industrieländern “beeindrucken” wie etwa der Umweltpolitiker Klaus Töpfer feststellen musste: Die armen Länder machen einfach nicht mehr das, was die anderen, insbesondere die Europäer, ihnen befehlen. Denn wenn die reichen Länder sich Umweltschutz nicht leisten wollen, dann müssen ja wohl auch die armen mal ran. Die wollen aber lieber erstmal reicher werden – und im Kapitalismus kann man halt nur zwischen mehr Gewinn oder mehr Umweltschutz wählen. Warum sollen gerade die Armen das Richtigere tun, das die Reichen ihnen nicht vorleben wollen?

Und so wissen wir noch nicht, welche Zukunft wir denn wollen. Dafür gibt es nun wieder einen Gipfeltext, in dem mehr oder weniger steht, dass alle Länder mal darüber nachdenken sollen, wie sie ihre Wirtschaft grüner machen könnten. Immerhin einen konkreten Beitrag zum Schutz der Wälder hat es gegeben: Der ellenlange Abschluss-Text der Umweltkonferenz in Rio wurde nicht kopiert und an alle Teilnehmer verteilt, sondern nur online zur Verfügung gestellt. Nun ja, irgendwo muss man ja anfangen.



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