Mairübchensuppe mit süß-sauren Radieschen – Feines Süppchen zu Pfingsten

Hallo liebe Freundinnen und Freunde der Regenbogenkombüse!

Im schönsten Wonnemonat des Jahres heißt es für mich: Der Mai ist gekommen, die Mairübchen kommen heraus!

Heraus in dem Sinn, dass die im Frühjahr gesäten und weiß oder weiß-lila gefärbten Speiserübchen erntereif aus dem Boden gezogen werden können. Leider habe ich mit der Anzucht im eigenen Garten keinen Erfolg, weil die Nachtschnecken momentan wirklich alles fressen, was ihnen in die Quere kommt. Sogar die Eisbegonien, die sie sonst angewidert verschmähten, muss ich in dieser Saison gegen diese gefräßigen Schleimer schützen. Keine leichte Aufgabe, denn wir wohnen direkt am Feldrand und die braunen oder schwarzen Viecher erlangen hier locker die Größe einer kleinen Schlange. Brrr!

Was die Mairübchen betrifft, da muss mich also auf die Gemüsefrau meines Vetrauens verlassen. Normalerweise esse ich die zarten Rübchen gern als Rohkost mit etwas Fleur de sel und feinem Olivenöl. Nun dümpelte aber wegen unplanmäßiger Haushaltvorkommnisse ein Bund Mairübchen im Gemüsefach des Kühlschranks herum, was nicht mehr wirklich rohkosttauglich war.

Weil ich es hasse, Gemüse oder andere Lebensmittel zu verschwenden, habe ich kurzerhand eine Cremesuppe daraus gemacht. Die Suppe an sich hat es bereits in sich, ein kleines Suppenfest zu Pfingsten zu feiern. Der kulinarische Clou sind allerdings die süß-sauren Radiesechen.

Hier folgt nun ganz flott das Rezept:

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Cremige Mairübchensuppe (vegan)

Für die süß-sauren Radieschen:
6 Radieschen
1 EL Roh-Rohrzucker
2 EL Apfel-Balsamessig
2 MSP weißer Pfeffer
 
Für die Mairübchensuppe:
2 Frühlingszwiebeln
2 – 3 EL Rapsöl (am besten mit Buttergeschmack)
1 großer Bund Mairübchen
(etwa 800 g Mairübchen ohne Grün)
1 große Kartoffel (etwa 160 g)
400 ml kalte Gemüsebrühe
150 ml Sojadrink
1 – 2 EL Apfel-Balsamessig
150 ml Sojasahne
5 EL fein gehackter Schnittlauch
Meersalz
frisch gemahlener weißer Pfeffer
 
Für die süß-sauren Radieschen die Radieschen fein hobeln.
Den Zucker mit dem Essig und Pfeffer in eine kleine Pfanne geben. Unter Rühren zum Kochen bringen. So lange unter Rühren kochen, bis die Flüssigkeit beginnt, leicht einzudicken.
Die Radieschenscheiben hinzufügen, kurz in der Flüssigkeit wenden und die Pfanne vom Herd nehmen.
Für die Mairübchensuppe die Frühlingszwiebeln in feine Scheiben schneiden und im heißen Öl anschwitzen.
Die Mairübchen sowie Kartoffel schälen und mittelfein würfeln.
Die Mairübchen zu den Frühlingszwiebeln in den Topf geben und ebenfalls kurz anschwitzen.
Die Kartoffelwürfel hinzufügen und mit der Brühe ablöschen.
Die Suppe kurz unter Rühren zum Kochen bringen. Die Temperatur reduzieren und die Suppe unter gelegentlichem Rühren etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
Den Topf vom Herd nehmen und das Gemüse mit dem Pürierstab fein cremig pürieren.
Den Sojadrink sowie Essig hinzufügen und nochmals kurz pürieren.
Den Topf zurück auf den Herd geben und die Suppe unter Rühren nochmals kurz zum Kochen bringen.
Die Temperatur deutlich reduzieren. Die Sojasahne und den Schnittlauch unterrühren und die Suppe nochmals 2 bis 3 Minuten ziehen lassen.
Herzhaft mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zum Servieren die Suppe auf Suppenteller verteilen und die Radieschen auf die Suppe geben.
 

Wer’s nicht vegan mag, der verwendet statt des Pflanzendrinks Kuhmilch und statt der Pflanzensahne richtige Sahne. Vier zusätzliche Löffel Crème fraîche machen die Suppe noch cremiger.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

Heike Kügler-Anger


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