Mädchenname und so

Facebook erinnert ja ab und zu an eigene Posts, die man mal abgesetzt hat. Ob nun interessant für die Umwelt oder nicht: auch ich poste immer wieder mal Dinge, die mich bewegen oder mir einfach so in den Sinn kommen.

Heute dann die Erinnerung an einen Post vom 12.01.2010: IMG_20170112_122749Wow… schon lange her und trotzdem weiß ich noch ganz genau, wie sich das befreiende Gefühl in mir breit machte, als ich an diesem Tag aus dem Standesamt kam und die geänderten Urkunden in der Tasche hatte.

Die hinter mir liegende Scheidung war zwar keine Schlammschlacht, aber trotzdem nervenzehrend – 14 Jahre Ehe sind ja auch nicht gerade wenig. Aber ich hatte mich dafür entschieden und es durchgezogen und nun endlich auch nach außen alles abgelegt. Inklusive meines Namens, bzw. des Namens meines Ex-Mannes. Die Dame auf dem Standesamt hatte richtig ein schlechtes Gewissen, dass das mit Kosten für mich verbunden war. Aber ich war einfach nur happy 😉

Nun, 7 Jahre später könnte ich wieder zum Mädchennamen wechseln. Allerdings ist die Situation ja eine andere und ich werde diesen Schritt diesmal nicht gehen. Auf Arbeit nutze ich ihn allerdings noch als Pseudonym – auch als Erinnerung an diesen für mich so wichtigen Tag.