Lungenfunktionstest | Antragsstellung

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Da ich im März eine schwere Lungenentzündung hatte, war am 20. Juni 2016  mein Lungenfacharzt Termin zur Nachkontrolle. Da ich auch einen Lungenfunktionstest für die Voruntersuchungen für den Magenbypass benötige, kam mir der Termin ganz gelegen.

Morgens habe ich mich in der Klinik-Anmeldung gemeldet und bin zur Pneumologie Ambulanz gegangen. Dort habe ich direkt nachgefragt ob noch ein Portables Schlafapnoe-Screening Gerät frei wäre. Die Dame meinte, sie könne es mir erst gegen 11 Uhr sagen, da bis dahin alle Geräte abgeholt sein sollten. Als nächstes wurde ich dann gebeten mich in einen Gang mit Stühlen zu setzen und zu warten bis ich aufgerufen werde.

Im Anschluss daran kam eine Arzthelferin zu mir welche mit einer Blutgasanalyse den Sauerstoffgehalt in meinem Blut untersuchen wollte. Sie hat mir eine brennende Salbe auf das Ohrläppchen aufgetragen um eine lokale Durchblutungssteigerung der Haut zu bewirken. Sie bat mich nicht an das Ohr zu fassen, da es schlecht wäre wenn die Salbe in die Augen gelangt. Auf Anfrage hieß es, die Salbe sei Bienengift?! Es hatte niemand gefragt ob ich allergisch bin oder nicht, wenn ich es gewesen wäre, was dann?! Nach ca. 10 Min. entfernte Sie das Bienengift wieder und stach sie mit einer Nadel in das Ohrläppchen, nahm das Blut mit einem feinen Röhrchen auf und machte mir ein Pflaster auf die Stelle.

Das Probenröhrchen wird in das Blutgasanalysegerät gegeben, von dem die Werte gemessen werden.

Zu einem späteren Zeitpunkt wurde ich dann zum Lungenfunktionstest (Spirometrie) aufgerufen. Ich sollte mich in einen Glaskasten mit einem Stuhl setzen und eine Nasenklammer aufsetzen. Als nächstes musste ich ein Mundstück in den Mund nehmen und dadurch ein- und ausatmen. Dieses Mundstück war an einem Messgerät namens Spirometer angeschlossen. Das Gerät zeichnet verschiedene Messwerte auf, die genauere Auskünfte über das Atemverhalten der Lunge geben.

ukgm_bild (10)Dieses Bild habe ich in der Radiologie gemacht, da auch noch ein Lungenröntgenbild gemacht werden sollte.

Die Atemübungen

Die Arzthelferin gab mir Anweisungen wie ich zu atmen habe. Erst tief und lange einzuatmen. Auf das Einatmen folgte dann ein tiefes und langes Ausatmen. Dies sollte ich zwei Mal machen.

Als nächstes sollte die Luft nach dem Einatmen kurz anhalten und dann so fest wie möglich auszuatmen. Auch das sollte ich wiederholen.

Danach sollte ich lange ausatmen und tief einatmen, wo mir ein spezielles Mittel in die Lunge gesprüht wurde, das die Bronchien erweitert. Dann wurde der Test erneut durchgeführt.

Nach dem Test hat mich der Lungenfacharzt in sein Büro gebeten. Er sagte das meine werte besser seien als nach der letzten Untersuchung. Er ging mit mir noch meine Asthma Medikation durch und sagte ich solle doch mein Gewicht reduzieren. Dann habe ich ihm erklärt, dass ich auf einen Magenbypass hinarbeite und ob er mir die Ergebnisse doch an das Adipositas Zentrum weiterleiten könnte. Ich sagte ihm dass ich noch ein Schlafapnoe-Screening als Vorbereitung für die Operation machen solle um schlafbezogene Atemstörungen ausschließen zu können und bis 11 Uhr warten sollte ob noch ein Screening-Gerät übrig bliebe. Er sagte dass bei vielen das Schlafapnoe-Screening nicht zwingend notwendig ist, aber vor einer OP sei dies schon der Fall. Er hat immer eins übrig, was für dringende Fälle ausgeliehen werden kann. Somit durfte ich direkt weiter zur Kollegin vom Schlaflabor.