Leserrezension zu "Tödeswächter" von Veit Etzold

Mayersche

Obwohl es zwei Vorbände mit der Pathopsychologin Christa Vidalis gibt, kann man diesen Roman problemlos auch als Einzelband lesen. Wissenschaftlich fundiert schreibt der Autor über die brutalen Morde eines Serienkillers, der scheinbar wahllos tötet und seinen Opfern beim Sterben zuschaut. Zurück lässt er eine Goldmünze in ihrem Mund. Auch die Geschichte des Mörders wird parallel erzählt und fast bekommt man Mitleid mit einer Seele, die von Jugend an zerstört wurde.
Obwohl sehr ausführlich recherchiert störten mich doch des öfteren die wissenschaftlichen Wiederholungen bezüglich der Motive des Täters. Das erinnert eher an einen Dozenten und unterbricht leider den Spannungsrahmen. Obwohl das Buch trotzdem vom Schreibstil her sehr flüssig zu lesen ist, kann ich mich nicht zu 4 Punkten durchringen. Daher 3,5 von fünf Punkten.

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