Leserrezension zu "Die Eleganz des Tötens" von A.K. Benedict

Mayersche

Zunächst einmal finde ich den Titel unglücklich gewählt. Die richtige Übersetzung würde lauten "Die Schönheit des Mordes". Um Schönheit und Kunst geht in diesem Buch schon eher, denn der Killer betrachtet sich indirekt als Künstler.
Das Buch konnte mich trotzdem von Anfang an nicht so recht packen. Die Geschichte an sich ist durchaus interessant, wird jedoch in moderner bis minimalistischer Sprache erzählt. Ich vermisse da etwas die psychologische Tiefe. Stattdessen verliert die Autorin sich in für den Leser wenig interessante Details. So kam bei mir keine echte Spannung auf.
Persönlich würde ich es vielleicht eher in den Bereich Mystery einordnen, die Geschichte eines zeitreisenden  Mörders weist sogar Science Fiction Elemente auf.
Natürlich kommt dem Täter ein Mensch mit der gleichen Fähigkeit auf die Spur, wird allerdings irrtümlich selbst für den Täter gehalten und hat alle Mühe, sich von dem Verdacht rein zu waschen. Für den Mörder ist sein Verfolger eher eine weitere Figur in seinem perfiden Spiel. Auch die Polizei und die leitende Ermittlerin kommen zunächst wenig sympathisch rüber und werden vom Killer sowieso nicht ernst genommen. Alles läuft auf ein makabres Katz- und Maus-Spiel hinaus.
Ich kann mich nicht dazu entschließen, dem Buch drei Punkte zu geben, dazu fehlte mir der echte Nervenkitzel bei einem Thriller. Daher nur zwei von fünf Punkten.

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