Leseprobe – Eowyn Ivey: Das Schneemädchen

“Lass uns in den Garten gehen und ein kleines Schneemädchen machen.”

Leseprobe – Eowyn Ivey: Das Schneemädchen

Erscheinungsdatum: 21.09.2012

Inhalt:

Mabel und Jack leben in einem Blockhaus irgenwo in Alaska. Nach alter Sitte haben sie in ihrem schneebedeckten Garten ein Schneemädchen gebaut, welches, so die Sage, zu leben erwachen kann, wenn sich die Erbauer ein Kind wünschen.

Eines Tages geschieht das Unfassbare. Das Schneemädchen ist verschwunden und Spuren von Kinderschuhen führen in die Tiefen des Waldes hinein, wo sie sich mit Fuchsspuren vermischen. Seit diesem Tag begegnen Jack und Mabel immer wieder dem Schneemädchen, welches jedoch flieht, sobald sich einer der beiden nähert.

Eigene Meinung:

Die Leseprobe, mal abgesehen von der gestückelten Darbietung, erweckt in mir den Verdacht, dass hier ein Roman vorliegt, bei dem der Leser so manche Länge überbrücken muss, warum sonst kürzt man eine ohnehin schon kurze Leseprobe?

Mal abgesehen von diesem Eindruck hatte ich bereits nach wenigen Sätzen die Vermutung, dass Mädchen und Fuchs ein und dieselbe Figur sind. Solche Offensichtlichkeiten nehmen mir viel Spannung beim Lesen. Dabei hat für mich die Idee durchaus potenzial. Eine Sage, die zum Leben erwacht, eine Gestaltwandlerin, die offensichtlich ein Geheimnis verbirgt und eine Landschaft, deren Herrlichkeit einen Roman die Würze geben könnte.

Fazit:

Eine Leseprobe, deren Potenzial in der Idee liegt, dessen Umsetzung bis dato aber nur teilweise überzeugt.

Quelle: Leseprobe auf vorablesen.de


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