“Legion” Filmkritik (DVD)

Legion

Legion
Filme über den ewigen Kampf gut gegen Böse gibt es wie Sand am Meer. Dennoch haben Filme wie “Dogma”, “Contanstine” oder “God’s Army”, die diesen Kampf auf der Ebene zwischen Gott und Teufel bzw. Engel und Dämonen austragen immer wieder etwas faszinierendes an sich.
Auch wenn die entsprechenden Filmkritiken meist nicht allzu gut ausfallen, ist es dennoch immer wieder interessant, wie ausgefallen und vor allem wie unterschiedlich vor allem die Geschöpfe des Himmels dargestellt werden.

Aus diesem Grund und weil mit Paul Bettany ein sympathischer Schauspieler die Hauptrolle inne hat, habe ich mir vor kurzem “Legion” angeguckt.

Gott hat mal wieder die Schnauze voll von der Menscheit und schickt die Apokalypse über die Erde. Doch statt abermals auf eine Sintflut zurückzugreifen, lässt er dieses mal seine Krieger auf die Menschen los. Erzengel Michael gefällt dieser Schritt absolut nicht und er hat noch nicht alle Hoffnung in die Menschheit verloren, daher kommt er auf die Erde, stellt sich auf die Seite der Menschen und kämpft mit Hilfe einer kleinen Gruppe von Überlebenden gegen Gottes Krieger und unter anderem auch gegen seinen früheren Mitstreiter Erzengel Gabriel.

 

Zentrales Element des Apokalypse-Films “Legion” ist ein ungeborenes Baby, dass es zu beschützen gilt. Denn laut Michael kann die Menschheit nur überleben, so lange dieses Baby zur Welt kommt und den Angriff der Dämonen überlebt. Mein Problem an dieser Stelle ist, dass die Dämonen eher an die Ausgeburten der Hölle aus “Constantine” erinnern und nicht wie göttliche Krieger wirken. Würde Gott wirklich blutrünstige Zombies auf die Welt schicken, um die Menschheit zu vernichten?! Aber das führt nun zu weit…zurück zum Film.
Weswegen genau dieses Baby so wichtig ist, wird in “Legion” nie erwähnt. Sei es dass es später die Rebellen anführen wird à la Terminator oder dass es selbst engelsgleiche Superkräfte besitzt, um den Kampf gegen die Dämonen aufzunehmen oder sei es einfach nur weil es das personifizierte Gute der gesamten Menschheit symbolisiert – das Baby ist wichtig, so viel ist klar.

Paul Bettany als wortkarger Erzengel mit gestutzten Flügeln, aber enormen Kräften spielt seine Rolle an sich sehr überzeugend. Leider wird er vom restlichen Cast im Stich gelassen, da diese einfach nur die Stereotypen runterbrechen: die sexy Teenie-Tochter mit ihren spießigen Eltern, der dunkelhäutige, bewaffnete Gangsta, der gescheiterte Vater, der sich als Anführertyp entpuppt, sein Sohn der Spätzünder und natürlich Miss Ich-habe-das-Baby-und-bin-wichtig.
An sich kann “Legion” mit ein paar bekanntere Namen der Hollywood-Riege aufwarten unter anderem Dennix Quaid, Tyrese Gibson, Kevin Durand und den bereits erwähnten Paul Bettany. Dennoch zünden die Darbietungen nicht richtig und die zentrale Aussage des Films verpufft irgendwo im nirgendwo.

Die Kampfszenen sind gut inszeniert, die Spannung wird gut aufgebaut, aber die Story hat zu viele Lücken und lässt mehr als nur eine Frage unbeantwortet. Leider ist die Story auch nicht so tiefgründig, wie sie es gerne wäre und am Ende ist “Legion” doch nur enttäuschend durchschnittlich und lässt kaum eine positive Filmkritik zu.

5 von 10 Freeks

Darsteller:
Paul Bettany, Dennis Quaid, Tyrese Gibson, Kevin Durand
Regie:
Scott Charles Stewart


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